#38 Wenn du nach der Trennung vieles meidest. Selbstschutz oder Vermeidung?

Shownotes

Nach einer Trennung gehen wir oft auf Abstand. Nicht nur zum ehemaligen Partner, sondern auch zu Orten, Menschen, Tätigkeiten und Dingen, die zu unserem gemeinsamen Leben gehört haben. Was uns einmal lieb und teuer war, kann plötzlich so schmerzhaft sein, dass wir es kaum mehr ertragen, damit in Berührung zu kommen. Das kann ein Restaurant, ein Musikstück, ein Sport oder ein ganzer Stadtteil sein. Weil wir uns vor Erinnerungen, Gefühlen und noch mehr Trennungsschmerz schützen möchten.

Das kann gerade in der ersten Zeit nach einer Trennung sehr sinnvoll sein. Doch irgendwann stellen sich viele die Frage: Schütze ich mich noch - oder bin ich längst dabei, Dinge zu vermeiden, die eigentlich zu mir und meinem Lben gehören?

In dieser Folge möchte ich deshalb genauer hinschauen: Wann ist es verständlich und gut, uns vor schmerzhaften Erfahrungen zu schützen? Wann aber kann Vermeidung uns daran hindern, wieder in unsere Kraft zu finden? Und wie können wir erkennen, was wir loslassen möchten und was wir uns für unser neues Leben zurückholen wollen?

Dabei geht es unter anderem darum:

  • Warum wir nach einer Trennung oft nicht nur den Kontakt zum Ex-Partner, sondern auch vieles aus unserem bisherigen Leben meiden.
  • Weshalb Abstand und Schonung gerade in der ersten Zeit notwendig und richtig sein können.
  • Woran wir erkennen können, ob wir uns noch schützen oder ob Vermeidung beginnt, uns zunehmend einzuschränken.
  • Warum das Ausweichen vor schmerzhaften Erinnerungen manchmal mehr Kraft kostet als die Auseinandersetzung mit ihnen.
  • Wie wir wieder Zugang zu Orten, Tätigkeiten und Erfahrungen finden können, die uns wichtig sind.
  • Und was es mit unserem Selbstwert und Selbstvertrauen macht, wenn wir uns wieder zutrauen, auch mit schwierigen Gefühlen umzugehen.

Eine Folge für dich, wenn du seit deiner Trennung Dinge meidest, die einmal selbstverständlich zu deinem Leben gehören und dir lieb und teuer waren. Wenn du dich fragst, ob du dich damit auf gute Weise schützt oder ob du dir dadurch immer mehr auch Wertvolles vorenthältst.

Und wenn du herausfinden möchtest, wie du in deinem eigenen Tempo wieder mehr Freiheit gewinnen und dir das zurückholen kannst, was dir wirklich wichtig ist und auch zu deinem neuen Leben gehören darf.

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00:00:00: Auf Abstand gehen.

00:00:02: Zum Partner ja, aber vielleicht auch zu noch ganz anderen Dingen.

00:00:08: Zu noch ganz anderem was vorher zu meinem Leben gehört hat.

00:00:11: Auf Abstand gehen.

00:00:13: Zu Orten die uns lieb waren auf Abstand gehend zu Dingen die wir gerne gemacht haben.

00:00:20: Auf abstand gehen!

00:00:21: Zu Musikstücken, zu Hobbys oder zu Gruppen von Menschen zu denen nicht Immer gehört habe er damals, als wir noch zusammen waren.

00:00:33: Auf Abstand gehen!

00:00:35: Wir tun es um uns zu schützen weil es zu schmerzhaft ist da in Kontakt zu gehen mit dem alten Leben und mit dem großen Trennungsschmerz der sich damit verbindet.

00:00:46: Wo schützen wir uns?

00:00:47: Und wo beginnt Vermeidung?

00:00:51: Das ist eine Frage die sich Frauen nach der Trennung sehr oft stellen Und es ist eine Frage, die Sie auch mir stellen.

00:01:00: Ich finde das ist eine frage, die wir uns durchaus stellen dürfen?

00:01:04: Es ist eine Frage, Die sich nicht pauschal beantworten lässt ganz im Gegenteil!

00:01:10: Es geht bei dieser Frage sehr darum unsere Bedürfnisse zu kennen und auch unsere Ängste zu kennen, zu erkennen was uns viel wert ist wofür wir einstehen wollen wo wir uns Zeit schenken sollten Zeit nichts mehr für uns tut und womit wir abschließen möchten.

00:01:31: Eine Folge über den Abstand, den wir nach einer Trennung oft ganz dringend brauchen – und wie wir wieder die Nähe zu den Dingen suchen, die uns wertvoll sind und die zu unserem neuen Leben wieder gehören dürfen!

00:01:51: Herzlich willkommen bei Dein Aufbruch aus der Trennung dem Selbstwertpodcast für Frauen und ihren Neuernfang.

00:01:59: Ich bin Susanne Sträsle, ich bin Coaching für Frauen nach der Trennung – und ich freue mich sehr dass du heute dabei bist!

00:02:25: Wo führt es mich hin, wenn ich jetzt ganz viel um Ausweiche nach der Trennung, weil es sich so schmerzhaft anfühlt in Kontakt zu sein?

00:02:37: Darüber möchte ich heute sprechen und es geht mir nicht darum dir zu sagen was richtig und was falsch ist.

00:02:43: Und auch nicht, was du darfst und nicht darfst.

00:02:47: Da ist das ganze Entscheidend!

00:02:48: Du darfst alles!

00:02:50: Was mir hier am Herzen liegt, ist dein Wohl Und ich glaube, das wird auch der Kompass sein mit dem wir durch diese Episode gehen.

00:03:01: Was dient deinem Wohl?

00:03:03: Was diente dir und deinem wohlbefinden und was nicht?

00:03:08: Wie erkennst du ob das eine oder andere der Fall ist?

00:03:12: Und wie gehst Du damit um?

00:03:14: wenn du merkst?

00:03:15: Alles in dir geht auf Abstand will sich schützen sitze ich vielleicht sogar zurück.

00:03:22: Wenn ich hier von Abstand spreche Sie schützen oder vermeiden, dann denkt man natürlich zuallererst an den Ex-Partner selbst.

00:03:33: An den Exmann und den Menschen mit dem wir gelebt haben und von denen wir jetzt getrennt sind.

00:03:39: Und ja nach der Trennung tut Abstand gut!

00:03:44: Das ist ein großes Wort, das weiß ich sehr wohl.

00:03:47: Es ist nämlich etwas vom Schwersten dann nicht in Kontakt zu sein und genau daran gehen wir fast zur Grunde wenn wir mitten im Trennungsschmerz sind und regelrecht physisch spüren was es heißt Nicht mehr mit dem Partner in Kontakt Zu Sein.

00:04:03: Ich habe dazu eine Folge gemacht sehr früh.

00:04:06: dass war die folge.

00:04:07: fünft den Kontakt loslassen.

00:04:08: höre gerne da rein Wenn es dir darum geht wie das gelingen kann warum das wichtig ist was uns da auch im Weg steht und wie wir uns dadurch begleiten können.

00:04:20: Auch hier geht es natürlich auch darum, ob und wie wird den Kontakt zum Partner meiden?

00:04:30: Du wirst aber sehen dass es hier noch umwiesentlich mehr geht!

00:04:35: Was gilt es hier zu unterscheiden?

00:04:37: Ich kann es vielleicht am besten erklären wenn ich darauf eingehe wie Frauen das Thema aufbringen wie wir darüber sprechen wenn sie zu mir in eine Coachingsitzung kommen oder ganz neu zu mir kommen und ihre Situation schildern.

00:04:51: Das sind Frauen, die sagen ich gehe jetzt nicht in gewisse Bars oder Musik lokale weil ich weiß da ist jetzt mein Partner ganz bestimmt mit der neuen Freundin auch unterwegs weil wir waren immer sehr gerne dort und er wird das auch weiter pflegen denn er kann das ja.

00:05:08: Er hat ja kein Problem damit.

00:05:11: also gehen sie nicht dorthin weil sie diese Begegnung vermeiden wollen.

00:05:15: Ich habe auch Kundinnen die ganze Stadtviertel meiden, zumindest zu gewissen Tageszeiten oder an gewissen Wochentagen.

00:05:23: Die sagen ich gehe nicht in dieses Ausgefirrtl am Samstagabend denn ich möchte vermeiden ihm oder seinem Freunden da jetzt so begegnen und ich wäre viel zu verletzlich und das würde mir nicht gut

00:05:34: tun.".

00:05:35: oder Frauen, die ihren Arbeitsweg anpassen aus dem einzigen Grund dass sie auf keinen Fall am Haus des Ex-Partners vorbeifahren wollen.

00:05:44: Oder ihm sogar auf der Straße begegnen.

00:05:48: Ich kenne das auch selbst.

00:05:49: ich bin damals nach meiner Trennung nicht mehr in mein Yoga Studio gegangen weil das direkt neben dem Haussag indem ich lange gewohnt hatte und von dem ich wusste das jetzt so gleich eine neue Partnerin zu meinem Ex-Partner Gezogen war, dass sie jetzt dort wohnte.

00:06:08: Und ich wollte nicht jede Woche an dem Haus vorbeigehen müssen.

00:06:12: Ich wollte auch nicht weite Umwege gehen und vor allem mit einem eingeschaltenen inneren Alarmsystem durch dieses Quartier zu gehen und immer im Auge zu haben ob ich da jetzt nicht doch jemandem begegnet, den mich nicht begegnen möchte.

00:06:30: Wenn ich hier jetzt von Abstand, von sich schützen der Frage, wo das vermeiden Beginn spreche, meine ich aber noch ganz viel mehr als dieses Verhindern wollen dass wir dem anderen begegnen.

00:06:48: Ganz viele Dinge werden für uns nach einer Trennung regelrecht unberührbar auf.

00:06:52: vielleicht stellst du das auch fest und ja das hat manchmal auch damit zu tun, dass wir dort den Partner begegen könnten.

00:06:59: Nimm das Beispiel dieser Bar.

00:07:01: Wenn.

00:07:01: nun aber, nehmen wir mal an dieser Partner.

00:07:03: Du weißt er ist im Urlaub oder als beruflich nicht hier.

00:07:07: Er kann auf gar keinen Fall in dieser Bar sein.

00:07:10: und trotzdem kann es gut sein dass du sagst da kann ich jetzt nicht hin Und du wirst vielleicht feststellen das das ganz viele Lebensbereiche und Dinge betrifft Dass du gewisse Musikstücke vielleicht nicht hörst sogar gewisse Speisen meides, das ist mir damals stark aufgefallen.

00:07:30: Gerade was mich an ganz starken diese schwierigen Trennungszeit erinnert hat, das konnte ich kaum mehr essen.

00:07:37: und auch Dinge die uns besonders heilig waren – auch gewisse Weine beispielsweise, die konnte ich gar mehr anrühren weil sie so mit allen Szenen verknüpft war, mit dem was verloren gegangen war oder mit dem, was mich jetzt so auffüllte.

00:07:55: Das Führte braucht dazu, dass wir gewisse Orte, Stadtviertel vielleicht Ferienorte meiden.

00:08:02: Dass wir gewissen Anlässe nicht mehr besuchen können!

00:08:06: Ich hatte mit meinem Partner viel klassische Musik gehört und ich hatte eine richtige Aversion für eine Zeit lang zu klassischer Musik.

00:08:15: Und konnte das für mich kaum mehr erschließen... Aber beobachte dich mal, ob es auch gewisse Wege gibt, die du meidest.

00:08:24: Ob du gewisse wege nur noch mit gesenkten Augen gehst und bloß nicht einen Blick schweifen zu lassen an Dinge, die dich schmerzhaft erinnern.

00:08:33: Und ich spreche hier wie gesagt noch nicht einmal davon von allfälligen Begegnungen, die hier unterruhen könnten.

00:08:40: Es gibt Partner, die sind weit weg in andere Landesteile umgezogen.

00:08:47: Erlebt die Frau dieses Vermeidungsverhalten bei sich zu Hause in ihrer Stadt, in der sie nach wie vor lebt weil es so schmerzhaft ist.

00:08:56: Und nun kommen die Frauen zu mir und sagen darf ich das soll ich?

00:08:59: Das muss ich!

00:09:00: Das ist das Gut.

00:09:01: Am Anfang machen wir das ganz instinktiv.

00:09:05: Da übernimmt ganz und gar unser Notfallprogramm, unseren Nervensystem.

00:09:08: Das sagt jetzt ist zu viel!

00:09:10: Dass in den Überlebensmodus geht und dieses vermeiden das entspringt aus der Überlebungsstrategie.

00:09:17: Fluch dass ich gehe dem aus dem Weg.

00:09:20: Ich fliehe diese Begegnung.

00:09:24: Und ja das ist absolut richtig.

00:09:28: Wenn dein Nerven-System wenn alles in dir hinauf hoch ist Ja dann dürfen und sollen wir uns schützen.

00:09:35: Noch nicht mal in der Traumatherapie, sagt man heute.

00:09:38: Man soll ja nach akut Trauma sich sofort mit dem grössen Schmerz konfrontieren und das alles nochmal durchleben.

00:09:46: Denn im Hochstress geht es ums Überleben – und nicht um Verarbeitung!

00:09:53: Wenn wir uns also in dieser Aufregung, in dieser Innenutter leben, dann ist es eine gute Nachricht wenn du noch spürst wie du dich schützen kannst und schützen musst, wenn es dir zu viel wird.

00:10:06: Und wenn ich sage instinktiv, dass der Schutz kommt, dann manchmal instinkтiv.

00:10:10: Wenn wir merken es ist zu viel das übersteigt meine Kräfte.

00:10:13: da möchte ich nicht unterlassen auch natürlich von den Frauen zu sprechen die genau das nicht können also die eigentlich merken dass sie es nicht aushalten nicht ertragen in diesem Kontakt zu sein und doch diesen Kontakt sehr stark suchen Also wie in einer Art Abhängigkeit sind in einer riesigen Verlustangst, da ihre Grenzen massiv verschreiten sich Dinge zumuten die ihre Kräfte übersteigen und darin eine große Not geraten.

00:10:43: Also entweder aus dem Kontakt zu gehen und das kaum zu ertragen oder im Kontakt zu bleiben und das genauso wenig zu erteilen.

00:10:53: Auch da ist grundsätzlich der Instinkt und der Impuls, da sich zu schützen.

00:10:58: Es ist dann einfach nicht möglich das umzusetzen.

00:11:02: Aber ich glaube wir spüren, wenn uns etwas eigentlich nicht mehr gut tut!

00:11:07: Und ja, wenn wir das dann schaffen, uns wirklich darauszunehmen auch gegen unseren Willen oder gegen unser Herz, dann ist es eine gute Sache in diesem Moment.

00:11:19: Wir können das also auf der Ebene unseres Nervensystems verstehen und begreifen lernen, aber ich benutze auch gern das Bild der Schwerverletzten.

00:11:30: Wir sind seelisch in dem Moment verletzt!

00:11:34: Wir sind in unserem Innern erschüttert und wenn wir jetzt körperlich schwer verletzzt wären dann wäre es für uns gar keine Frage Wir würden nicht zu einer schwer Verletzten ans Krankenbed gehen und sagen, so jetzt aber bitte aufstehen.

00:11:49: Und ich schicke dich zum Marathon der Morgen stattfindet.

00:11:52: Sondern wir brauchen dann Pflege-, Ruhe-, Fürsorge- und Zuwendung von Menschen die uns das in dem Moment geben können von nun selbst und vor allem diese Schonung.

00:12:08: bedeutet nicht nur, dass ich jetzt nicht von mir erwarte, dass sich in der Arbeit Hochleistung erbringen kann sondern auch das ich einsehe was tut mir jetzt gut und was tut mich nicht gut.

00:12:19: Was ist mir zu viel?

00:12:20: Was trägt mich noch mehr auf?

00:12:22: Was erschüttert mich nochmehr?

00:12:24: Was möchte ich im Moment nicht sehen oder nicht erleben?

00:12:27: Mir nicht zumuten!

00:12:31: Da sind wir natürlich heutzutage auch schnell beim Thema Social Media – was mutte ich mir

00:12:34: dazu?!

00:12:36: Da geht es wieder um den Kontaktabbruch Da geht es wieder um darum, dass wenn wir in Kontakt gehen ganz vieles aufgewühlt wird.

00:12:45: Wir erleben aber immer wieder, nein er ist ja nicht mehr da und das findet ohne mich statt!

00:12:50: Wir verbinden uns gewissermaßen mit dem Partner und müssen uns immer wieder neu trennen, neu stabilisieren.

00:12:57: Es ist extrem schwer zur Ruhe zu kommen, wenn wir diese schmerzhafte Aufregung erleben müssen.

00:13:05: Und ja, das betrifft nur nicht nur den Partner selbst.

00:13:08: Sondern es kann auch ganz viele Dinge, Orte, Gewohnheiten, Rituale, Musik, Speisen, Tätigkeiten und Sportdaten.

00:13:19: Das kann alles umfassen was für uns ganz stark mit dieser Partnerschaft verbunden war.

00:13:27: Es ist also gut und richtig einen geschützten Ort zu schaffen in dem wir zur Ruhe kommen können und in dem vielleicht noch nicht Heilung aber Sicherheit entstehen kann, dass wir Überlebende sind.

00:13:40: Dass wir langsam wieder zu Kräften kommen können oder dass wir es einfach brauchen jetzt wirklich wie in Kur zu sein loslassen zu können und uns die Zeit zu geben, die wir brauchen.

00:13:52: Irgendwann kommt dann aber diese eine Frage auf Bin ich noch dabei mich zu schützen?

00:13:59: Oder bin ich jetzt im vermeiden?

00:14:03: Und was unterscheidet diese Dinge eigentlich?

00:14:05: Wie weiß ich, wie ich unterwegs bin?

00:14:07: Ob das, was ich tue noch gesund ist oder nicht mehr gesund ist.

00:14:12: Ich glaube ein Anfang ist schon gemacht und wir beginnen uns genau diese Frage zu stellen.

00:14:18: Solange wir noch in einer sehr großen Aufregung sind, stellen wir uns diese Frage gar nicht!

00:14:25: Wir werden automatisch uns vor dem zurückziehen, was uns verletzt.

00:14:29: Wenn wir einen guten Zugang zu uns selbst haben dann spüren wir hier muss ich mich schützen das wird mir zu

00:14:34: viel.".

00:14:36: Irgendwann sind aber wieder diese zwei Seelen in unserer Brust.

00:14:39: also die eine sagt Ich muss mich schützen das tut mir überhaupt nicht gut.

00:14:42: und die andere die ahnt dass sich gewisse Dinge zurückhaben möchte dass es mich dauert dass ich Dinge verloren habe dass ich damit auch nicht glücklich bin.

00:14:53: Und ich glaube hier liegt auch genau ein Schlüssel zur Antwort.

00:14:58: Nämlich in der Frage schränkt mich das ein?

00:15:02: und ja es schränk vielleicht ein, dass ist vielleicht noch selbstverständlich aber dann darüber hinaus ist dieser Preis für mich zu hoch verliere ich dazu viel was mir viel wert ist?

00:15:18: da ist also die frage ist mir der preis zu hoch dass die Frage wo stehe ich in meinem Prozess, in meiner Verarbeitung?

00:15:27: und wie schaffe ich es wenn ich merke ich möchte mir das zurück erobern.

00:15:33: Es ist gar nicht so leicht diesen Moment zu finden.

00:15:36: da ist natürlich dieses Umbehagen überhaupt diese frage wieder aufkommt den vermeide ich jetzt.

00:15:41: und ist das wirklich die lösung die für immer tragbar ist?

00:15:46: aber gleichzeitig je länger wir vermeiden oder je länger ja einen ort wirklich Nicht mehr betreten, eine Sache nicht mehr tun.

00:15:56: Das so weniger trauen wir uns mitunter zu da wieder hinzugehen oder da wieder einzusteigen.

00:16:05: Am Anfang ist er dieser sehr verständliche Instinkt und Drang und auch die Fähigkeit sich zu schützen und rauszunehmen Und zu merken.

00:16:15: das tue ich mich jetzt nicht an in dieser fragilen Zeit.

00:16:19: Es ist aber wie bei anderen Vermeidungsreaktionen oder sogar bei Phobien so.

00:16:26: Je weniger wir uns dem stellen, je weniger wir das tatsächlich erleben, je größer die Angst davor ist, desto weniger trauen wir es uns zu und desto lessen wir uns überhaupt zu.

00:16:41: Dinge auszuhalten, Dinge wieder lernen zu können, Dinge überleben lernen zu kann mit Dingen... umgehen lernen.

00:16:51: Nun gibt es Frauen, die – da bin ich jetzt wieder bei der konkreten Begegnung mit dem Ex-Partner, die wissen nicht – möchte sie wieder lernen wenn es um die Hochzeit unserer Tochter geht auch wenn ich ansonsten den Kontakt meiden möchte.

00:17:04: oder dass sie Menschen sagen das ist ein so wichtiges Hobby und ein so wichtiger Ort für mich den möchte ich für mich zurück.

00:17:11: Beispielsweise wenn sie eine Ferienwohnung an einem Ort haben, die sie immer unglaublich geliebt haben aber wo sie vorher nie allein da war die Frau und das jetzt lernen muss.

00:17:22: Und das erlebe ich immer wieder dass Frauen da merken das ist ihnen zu wichtig um da im vermeiden zu bleiben und um dem für immer auszuweichen.

00:17:35: Und wenn Sie das spüren, der Preis ist Ihnen zu hoch.

00:17:38: Dann kann man damit beginnen zu arbeiten.

00:17:42: Damit kann man beginnen zuarbeiten, wenn wir wieder, ich sage jetzt mal Herrin unserer selbst sind... Also wenn unser Nervensystem wieder so weit beruhigt und reguliert ist dass wir in einem sicheren Bereich auch intensive Gefühle erleben können vielleicht doch erleben Können, dass uns etwas stresst aber Noch nicht in die reinen Überlebensmuster kippen, sondern noch uns wahrnehmen, reflektieren, nachdenken können.

00:18:12: Für uns einstehen können, Gefühle verarbeiten können und uns gewissermaßen Daten durchbegleiten können.

00:18:19: Da können wir uns neuen Aufgaben stellen und sagen ich möchte das probieren!

00:18:27: Wir erobern uns damit der nicht nur einen Ort zurück oder eine Tätigkeit, die für uns vielleicht sehr lieb und teuer ist.

00:18:34: Und wie wir jetzt umso mehr als Ressource gebrauchen können.

00:18:40: Nein es ist nicht nur das sondern da ist auch noch was anderes.

00:18:43: Wir erleben uns wieder als handlungsfähig auch mit diesen schwierigen Erfahrungen und mit diesen schweren Gefühlen die damit einhergehen.

00:18:55: Da erleben wir wieder das, was man in der Psychologie auch Selbstwirksamkeit nennt.

00:18:59: Also dass ich etwas gestalten und entscheiden und bewirken kann Und es entsteht eine neue Selbstvertrauen Dass sich auch mit schwierigen Gefühlen umgehen kann und dass ich hier wieder einen Weg finde Das vermeiden kann uns!

00:19:15: Und das ist jetzt nur ein Einschub oder ein Hinweis uns später wischen.

00:19:20: Ich kenne Frauen, die haben nach der Trennung beispielsweise noch ein großes wichtiges Gespräch vor sich.

00:19:25: Sie treffen nochmal den Ex-Partner weil sie eine Aussprache möchten und dann verläuft diese Aussprach ganz schwierig.

00:19:32: Das habe ich in einem Fall einer Kundin gehört, sich erlebt und danach ist sie in ihr Tanzstudio gefahren.

00:19:40: Sie sagt bei strömendem Regen es war kalt, so unfreundlich, so dunkel Unter dem Eindruck dieses Gesprächs, diesen Abend gar nicht genießen und sie fühlte sich völlig neben den Schuhen.

00:19:55: Nicht bei der Sache!

00:19:56: Und es hat diese ganze Tanzerfahrung zum ersten Mal so richtig überschattet.

00:20:03: Das hat bewirkt dass dieses Gefühl sich ihr so tief angeprägt hat das sie kaum wusste.

00:20:08: kann ich da wieder hingehen.

00:20:10: Sie hat sich dann glücklicherweise dazu entschlossen das einfach zu tun eine Woche später da wieder hinzugehen und zu merken, sie kann diese Erfahrung wieder anders prägen.

00:20:20: Sie kann wieder im Hier-und-Jetzt sein, wieder an die guten Kontakte anknüpfen, die sie dort hatte.

00:20:26: Das ist so ganz ähnlich wie nach einem Skiumfall.

00:20:30: Wenn wir eine lieb gewonnene Tätigkeit wieder Skifahren hatten und dann hatten wir einen Umfall, können plötzlich große Ängste entstehen und eine instinktive Vermeidung dieser Tätigkeiten.

00:20:43: Und auch da kann es sehr wichtig sein, nicht zu lange zu warten und zu sagen ich gehe wieder auf die Shiau und ich wage das wieder.

00:20:49: Und so kann das ganz ähnlich sein wenn Orte durch schwierige Erfahrungen schwierig geprägt waren.

00:20:55: Bei mir war das beispielsweise Japan Meine effektive Trennung.

00:21:00: die fand auf einer an sich sehr schönen dann aber sehr schrecklichen Japan-Reise statt dass ich habe in Tokio erfahren mein Partner schon lange eine andere Frau kennt und dass er sich trennen möchte.

00:21:13: Das hat diese Japanerfahrung, ich war nicht zum ersten Mal da oder was hat die extrem überschattet?

00:21:18: Und Japan stand für mich dann für eine Zeit lang für etwas das mir fast ein physisches Unwohlsein generiert hat.

00:21:27: auch da habe ich irgendwann gemerkt es möchte ich nicht und bin zurückgegangen weil ich wusste der Ort dafür mich nicht so negativ besetzt bleiben.

00:21:36: hier schließe ich aber die Klammer zurück zu den schönen Erfahrungen, die wir vermeiden.

00:21:41: Den eigentlich glücklichen Orten, der wir kaum mehr tragen.

00:21:46: Ich habe gesagt es kommt darauf an wie hoch der Preis ist denn wir bezahlen das nicht mehr zu tun.

00:21:54: Du kannst sich auch fragen was kostet mittlerweile mehr Energie?

00:21:58: Natürlich kostet es Energie und Nerven zu sagen ich gehe da jetzt wieder hin vielleicht reiß ich alleine in diesen Ort er uns gemeinsam so wichtig war.

00:22:09: Du darfst, so solltest aber auch beobachten wie viel Energie kostet dich denn das vermeiden.

00:22:15: Auf den ersten Blick scheint es eine große Entlastung zu sein und ganz am Anfang ist es das auch ich vermeide dass und ich muss diese Energie nicht investieren all das was aber darauf folgt dieses hart und damit etwas verloren zu haben dieses vermeiden von Orten und Dingen dieses nicht mal hinschauen können oder Leuten sagen müssen, du darfst mir nichts darüber zählen.

00:22:38: Ich möchte gar nicht daran erinnert werden.

00:22:41: auch das kostet Energie und es gilt immer die Gesamtenergiebilanz anzuschauen.

00:22:47: Und du darf sich fragen was ist mir wertvoll?

00:22:51: Es geht da weniger darum was war schön mit dem anderen zusammen?

00:22:56: Da darf man auch bei gewissen Dingen sagen, ja das war schön und irgendwie möchte ich das so stehen lassen.

00:23:01: Und da muss sich auch nicht mehr hingehen.

00:23:03: Das ist nicht etwas was zu meinem jetzigen Leben gehört.

00:23:06: Da brauche ich nicht diese Konfrontation mit der Vergangenheit oder dieses Rückerobern einer Sache für mich um ein neues Leben.

00:23:15: Was aber ist für dich wertvoll?

00:23:18: Für mich war es das Wandern.

00:23:20: also ich habe immer viel Zeit in den Bergen verbracht bin immer viel gewandert war dann ganz, ganz viel mit meinem Partner auch unterwegs und nach der Trennung war das erst mal seltsam.

00:23:33: Darüber habe ich schon öfter gesprochen, dass ich mir da sehr schnell zurückgerobert habe – mit allem was an Gefühlen dazugehört hat!

00:23:40: Weil ich merkte, das gehört zu mir.

00:23:43: Ich habe aber auch Kundinnen und das sind vielleicht nicht zufällig die Schweizer Kundinnen, die genau da sagen….

00:23:51: Die Berge, die sind für mich wie unberührbar geworden.

00:23:54: kann ich mal in die Berge gehen.

00:23:57: Schon gar nicht.

00:23:57: kann ich allein in die berge gehen, Ich halte das im Moment nicht aus, dass es so besetzt ist und so schmerzhaft, obwohl es ein so wichtiger Teil meines unseres Lebens war.

00:24:08: Und das kann belasten und es kann verzweifelt machen.

00:24:14: Wenn wir merken etwas gehört zu uns und das möchten wir zurückhaben Dann haben wir dennoch die Freiheit Das richtige Tempo zu finden Den richtigen Moment zu erforschen.

00:24:28: Manchmal geraten Frauen schon ganz am Anfang in Stress und sagen, ich kann nicht mehr dahin.

00:24:32: dabei ist mir das so wichtig?

00:24:35: Dazu kennen du kannst jetzt nicht dahin.

00:24:37: und diese Balance kann sich auch wieder verschieben.

00:24:41: die verschiebt sich nicht unbedingt oder meist nicht indirekter Auseinandersetzung mit diesem Thema diesen Ort oder mit dem Ex-Partner.

00:24:49: Die verschiebte sich in der Auseinsatzung mit dir selbst.

00:24:54: Ich spreche ja manchmal davon, dass wir auf eine Art wie wieder selber ganz werden müssen nach einer Trennung.

00:25:00: Manchmal sind wir schon so gestrickt in unserem Beziehungsmuster und dass wir uns ohne den Partner nicht ganz fühlen.

00:25:07: oder aber es ist ganz natürlich passiert das wir zu einer Einheit geworden sind und das jetzt wie erstmal ein Teil fehlt, dass er sich anfühlt als hätte ich einen Teil von mir verloren wenn der andere gegangen ist Dann werde ich auch in einem Ort, den wir geliebt und geteilt haben genau dieses Gefühl empfinden.

00:25:28: Wenn ich wieder lerne oder erfahre was es heißt selber ganz zu sein mich mit mir ganz und sicher zu fühlen dann werden nach Orte weniger unberührbar sein, dann werden Dinge weniger un berührbar.

00:25:42: Wir dürfen uns also manchmal auch wieder von dieser direkten Frage lösen.

00:25:46: Das stelle ich auch immer wieder im Coaching fest, das kann dann so bedrückend und schwierig sein weil sich die Frauen daran abarbeiten dass es jetzt nicht geht.

00:25:56: Und dabei dürfen und können wir uns einfach erstmal wieder auf Unselbst, auf unseren eigenen Selbstwert, auf unsere Stärkung konzentrieren.

00:26:05: Und ja, es ist manchmal wichtig sicherzustellen dass diese Frage nicht untergeht.

00:26:09: Dass wir wissen der Weg soll wieder dorthin zurückführen oder safe und kann dann auch ein Ziel sein.

00:26:16: ich möchte wieder in die Berge gehen oder ich möchte dieses Hobby mir zurück robern aber das muss nicht jetzt sein und du hast gute Gründe dich erst einmal um dich selbst zu kümmern denn das ist meist der beste Weg wieder dort hinzugelangen.

00:26:34: Und was wir auch nicht unterschätzen dürfen, es lockt ja auch ein Wertvoller.

00:26:40: Gewinn eine wertvolle Belohnung!

00:26:43: Wenn uns etwas sehr lieb ist und sehr wichtig ist dann wissen wir was wir für unsere Anstrengungen bekommen.

00:26:52: Ich habe eine mutige Kundin.

00:26:54: sie heißt Susanne wie ich.

00:26:57: die hat sich irgendwann gesagt Ich liebe das Essen und ich habe diese Lokale, in die wir immer gegangen sind, so gemacht.

00:27:06: Das hol' ich mir

00:27:07: zurück.".

00:27:09: Die Lokale in denen sie ganz oft gespiesen hatten – da ist sie alleine wieder hingegangen!

00:27:17: Sie war dort Stammgast, Stamm-Gästin.

00:27:19: also hat sich auch erklärt warum sie allein hier ist?

00:27:24: Weil sie sich nicht verstecken wollte, weil sie dazu stehen wollte dass sie hier ist und auch wieder willkommen sein möchte befangenes Gefühl aufkommen lassen muss, weil sie da einfach ganz transparent ist.

00:27:38: Manchmal hat sie Lust darauf das zu tun, manchmal hat sie keine Lust drauf das zu tun.

00:27:42: aber sie hat jetzt wieder diese Freiheit für sich zurückgehobert und ich glaube jede von uns kann sich vorstellen was es beim ersten Mal wenn man so ein Lokal dann wieder betritt was das dann bedeutet.

00:27:56: Und mittlerweile hat sich auch wieder die Freiheit zu sagen, hey ich lade Freundinnen und Kolleginnen ein oder frage sie ob Sie mit mir dorthin zurückkommen.

00:28:07: Denn es ist wieder Ihr Ort geworden!

00:28:11: Wenn wir diese Welt uns zurückholen dann werden neue Erfahrungen möglich an diesem Ort lebendig sind und hier es zunehmend leichter machen, an diese Orte zu gehen.

00:28:26: Und sie tatsächlich für uns wie

00:28:28: zurückzurobbern.".

00:28:31: Es gilt also auf diesem Weg der Verarbeitung zu merken und zu spüren wo muss ich mich schützen?

00:28:36: Wo wird dieser Schutz jetzt?

00:28:38: eine Vermeidung die mir eher selbst Vertrauen nimmt weil ich mir gar nichts mehr zutraue weil ich denke das würde ich nie überleben oder weil es immer montröser und schwieriger wird sich vorzustellen einfach so dahin zu gehen Je mehr die Angst wächst, nicht mehr aus diesem natürlichen Instinkt heraus.

00:28:57: Ich schütze mich jetzt da und grenz mich ab!

00:29:00: Sondern wenn ich immer wieder darüber nachdenken muss wie gehe ich damit um?

00:29:04: Das ist doch nicht die Lösung.

00:29:05: es fühlt sich nicht richtig an.

00:29:07: Ich möchte das zurück.

00:29:09: dann kommt nach und nach der Punkt wo wir daran arbeiten sollten.

00:29:13: Wo wir anschauen was spielt sich in deinem Kopfkino ab wenn du an diese Begegnung denkst?

00:29:19: Was spielt sich im Körper

00:29:20: ab?!

00:29:21: Wie lernst du den besser halten, wie lernest du deine Emotionen wahrzunehmen ohne in ihnen unterzugehen?

00:29:33: Wie hast Du wieder Zugang zu Deinen echten Stärken, zu Deinem Waren selbst und bist nicht dieser angstvolle Teil.

00:29:41: Wie kannst Du dem gegenüber treten was sich vielleicht zeigt an diesem Ort und vielleicht auch überhaupt nicht?

00:29:51: Es staunen immer wieder Frauen, die ganz viel Energie auf Vermeidung und Abgrenzung ausweichen verwendet haben.

00:30:01: Beispielsweise Orte gemieden haben oder gewisse Aktivitäten oder Events.

00:30:07: Die staunten, wenn sie merken dass das eigentliche Erleben viel weniger Energie kostet als die ganze Vermeiding, die sie bisher betrieben haben.

00:30:21: Und genau deshalb ist es so wertvoll daran zu arbeiten, diese stärkende Erfahrung wieder machen zu können und dabei auch zu klären was sind meine Werte?

00:30:30: Was ist mir wichtig?

00:30:32: Was möchte ich zurück haben.

00:30:34: Und wofür ist es mir wert wirklich loszugehen und auch schwierige Gefühle aushalten und schließlich halten zu lernen im Kern sagen möchte, ja du darfst dich schützen.

00:30:52: Du darfst Dinge auch ausweichen!

00:30:54: Du darfste ihnen auch dauerhaft

00:30:56: ausweichern.".

00:30:57: Ich bin letztlich nie mehr in das Yoga-Studio zurückgegangen obwohl mich das gedauert hat.

00:31:03: ich habe dann auf Onlineklassen gewechselt und dann bin ich irgendwie daraus gewachsen und es war mir nicht mehr genug wert zu sagen Ja ich gehe jetzt in dieses Studio neben dem Haus wo mein Partner mit seiner Familie wohnt Obwohl dieser Kontakt nicht mehr schmerzhaft ist, in dem Sinn zieht es mich dort nicht mehr hin weil ich in einem anderen Leben gelandet bin.

00:31:27: Das ist völlig okay!

00:31:28: Wir müssen nicht jeden Kontakt, jeden Ort wiederbeleben um sagen zu können jetzt habe ich's verarbeitet.

00:31:37: Ich muss mich mit allem konfrontieren alles was sich keine Energie mehr kostet auch nicht unterschwellig.

00:31:43: und da gilt natürlich gut Ein Verständnis für sich zu entwickeln und gut hinzufühlen, ob dann nicht unterschwellig immer noch eine große Energie darauf verwendet wird, sich abzugrenzen.

00:31:57: Aber wenn wir das anders geklärt haben braucht es nicht unbedingt die Konfrontation mit all diesen Dingen, die zum alten Leben gehört haben.

00:32:06: Manche verschwinden einfach aus unserem Leben verlieren an Bedeutung.

00:32:11: Sie sind vielleicht eine lieb gewonnene Erinnerung, aber es braucht keine in dem Sinn Verarbeitung mehr oder es ist auch nicht möglich etwas ganz Neues aufzubauen.

00:32:20: Manchmal ist das das manchmal nicht.

00:32:22: Es gibt einfach kein richtig und falsch.

00:32:26: Wir dürfen also fragen wie viel Energie Steckt da drin, wie viel Vermeidungsenergie steckt da drinnen?

00:32:32: tut mir das noch gut.

00:32:33: Ist der Preis den ich zahle zu hoch und verliere ich etwas was mir wirklich viel wert ist?

00:32:38: Und ich meine jetzt hier nicht dem Partner, ja der Partner war einer wirklich davor als Mensch, der warte ihr natürlich viel Wert.

00:32:44: Jetzt erkennst du vielleicht auch jemanden der mich nicht möchte, dass kann nicht mehr der Partner sein, der zu mir gehört.

00:32:50: aber ich spreche jetzt von anderen Dingen die dir viel wert sind und die wir überschattet sind vom Trennungsschmerz oder von Erinnerungsschmerz.

00:32:59: Manchmal wird man dann auch feststellen, wenn man an die Orte zurückkehrt da ist wirklich irgendwie nichts mehr zu holen.

00:33:04: das ist tot für mich.

00:33:07: oder aber wir entdecken es neu und schaffen einen neuen Zugang und beides ist genau so richtig und wichtig.

00:33:13: Es heißt ja wir haben uns dem wieder gestellt sind dahin gegangen und haben diese Erfahrung gemacht können jetzt entscheiden was wir für uns wollen oder ob wir diesen Ort in unserem Leben behalten wollen.

00:33:27: Das Wichtige ist, ich trau mich wieder zu in diese Auseinandersetzung mit diesen Gefühlen zu gehen.

00:33:34: Ich trau mir wieder zu Dinge zu tun die mir wichtig sind und dabei ein fürsorgliches Auge auf mich zu haben.

00:33:42: Dabei immer wieder entscheiden zu können.

00:33:44: versuche jetzt gerade eine Schwerverletzte an diesem Marathon zu schicken.

00:33:49: oder geht es jetzt langsam Richtung Reha?

00:33:52: Steh doch mal auf, es ist jetzt wichtig dass du wieder merkst.

00:33:55: Du hast noch Muskeln und kannst dich bewegen wie du die Erfahrung machst das du die Bewegung zurückbekommen kannst.

00:34:02: Das ist genau dieser feine Prozess indem ich Frauen begleite Und in dem Frauen auch immer wieder merken was Selbstwertschätzung heißt.

00:34:12: also ich spüre da hinein.

00:34:14: Was tut mir wirklich gut?

00:34:15: Ich schone mich oder ich öffne mir aber auch neue Türen.

00:34:18: Ich traue mir wieder etwas zu.

00:34:22: Du kannst stolz auf dich sein, wenn du es schaffst, dich zu schützen und rauszunehmen aus sozialen Medienkanälen.

00:34:34: Aus Ordnungsbegegnungen, die dir nicht gut tun.

00:34:37: Du kannst aber auch stolz darauf sein, ich möchte hier wieder die Erfahrung machen, dass mich dem stellen, dass sich da wieder eine Welt zugehen kann, die mir gut tut... Dinge wieder aufnehmen kann, an Orte wieder gehen kann, die mir gut tun.

00:34:54: Für diese feine Unterscheidung und für die Ermutigung und die Ermächtigung und Befähigung, die es dann vielleicht braucht, da kann Begleitung sehr wertvoll sein?

00:35:05: Das kannst du natürlich auch für dich ergründen!

00:35:07: Das kannst Du mit Freunden ergrünten, die Dir da etwas spiegeln.

00:35:12: Aber du kannst es auch zu einem richtigen inneren Prozess machen, dieses Widerspüren was ist mir wichtig und mehr wieder alles zutrauen im Leben was mir wichtig ist.

00:35:24: Alles was ich mit dir teile hier in Podcast oder auch in den Joe Notes an Links und Ressourcen sollen genau dazu dienen dass Du wieder in diese Kraft findest.

00:35:36: Dort findest Du auch die Gelegenheit für ein Impulsgespräch wenn Du dir überlegst Dir Begleitung zu holen durch mich.

00:35:43: Aber du findest auch viele andere wertvolle Hilfsmittel- und Hilfestellungen.

00:35:49: Wenn dir dieser Podcast gefallen hat, dann lass ihm ein Like hier eine Bewertung.

00:35:54: vielleicht magst Du was kommentieren.

00:35:56: empfehle diesen Podcast auch gerne weiter!

00:36:00: Und vor allem abonniere ihn für Dich wenn Du das noch nicht getan hast und höre auch nächstes mal wieder hier rein Denn hier geht es um dich und wie dein Selbstvertrauen wieder stark und stärker werden kann, bei deinem Aufbruch aus der Trennung.

00:36:18: Ich wünsche dir alles Gute für deine nächsten Schritte!

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