#33 Trennung verarbeiten – was es wirklich braucht
Shownotes
Muss ich eine Trennung verarbeiten – und was heisst das überhaupt? Muss ich mich jetzt ständig mit dem beschäftigen, was gerade so schmerzhaft ist? Muss ich an mir arbeiten, während mein Ex-Partner vielleicht sorglos seiner Wege geht? Und woran merke ich überhaupt, ob ich meine Trennung verarbeitet habe – oder wo noch etwas Aufmerksamkeit braucht?
«Trennung verarbeiten» klingt nach Arbeit und einer weiteren Aufgabe in einer Zeit, in der ohnehin schon alles anstrengend ist. Und es kann sich ungerecht anfühlen: Jemand anderes hat die Trennung vielleicht verursacht oder entschieden. Und nun bist du es, die sich mit den Folgen auseinandersetzen soll.
Doch Verarbeitung bedeutet in meinen Augen etwas anderes. Sie geschieht auf verschiedenen Ebenen und kann dir nicht nur helfen, deinen Trennungsschmerz zu überwinden. Sie kann zu einem tiefen Verständnis dafür führen, was in dir passiert, was du brauchst und wie du dich selbst durch schwierige Zeiten begleiten kannst.
Ich möchte in dieser Folge genauer anschauen, was es eigentlich bedeutet, eine Trennung zu verarbeiten. Dafür versuche ich, Trennungsverarbeitung in verschiedene Ebenen und Bereiche einzuteilen, damit sie dir als Kompass dienen können und dir Orientierung ermöglichen: wo du stehst und was Aufmerksamkeit verdient.
Ich spreche darüber, warum unser Nervensystem nach einer Trennung zunächst in einen Ausnahmezustand geraten kann und weshalb wir heftige Gefühle nicht einfach wegschieben können. Es geht um Ängste und verletztes Selbstwertgefühl, ums Gedankenkarussell und die Suche nach Antworten. Aber auch um die Frage, was wir aus unserer vergangenen Beziehung über uns selbst, unsere Beziehungsmuster und unsere Bedürfnisse lernen können.
Dabei geht es unter anderem darum:
- Warum die Verarbeitung einer Trennung auch und manchmal zuallererst auf einer körperlichen Ebene stattfinden muss.
- Wie wir einen Umgang mit überwältigenden Gefühlen, Ängsten und Selbstzweifeln finden können.
- Weshalb es wichtig ist, auf einem neuen Boden Schritt für Schritt mehr innere und äussere Klarheit darüber zu gewinnen, was geschehen ist, um auf gute Wiese weitergehen zu können.
- Warum es sich lohnt, eigene Bindungs-, Beziehungs- und Rollenmuster anzuschauen, wenn wir Beziehungen – und die Beziehung zu uns selbst – künftig anders gestalten möchten.
Am Ende verrate ich dir auch noch, was in meinen Augen das Wertvollste ist, was wir auf diesem Verarbeitungsweg für die Zukunft mitnehmen können. Eine Fähigkeit, die uns von Angst befreien kann und unser Leben bereichert.
Eine Folge für dich, wenn du dich fragst, was du eigentlich «verarbeiten» sollst oder musst. Wenn du das Gefühl hast, emotional festzustecken, obwohl seit deiner Trennung schon Zeit vergangen ist. Oder wenn du diese Zeit bewusst nutzen möchtest, um nicht nur über die Trennung hinwegzukommen, sondern dich selbst besser kennenzulernen und etwas Wertvolles für dein weiteres Leben daraus mitzunehmen.
Mehr zu mir:
- Setz dich mit mir in Verbindung für deinen Neuanfang nach der Trennung: Ein kostenloses Impulsgespräch mit mir (45-60 Minuten) bringt dir neue Klarheit, wie dir das gelingen kann. Hier findest du alles zum Impulsgespräch
- Hol dir meinen kostenlosen SOS-Guide gegen Trennungsschmerz
- Hol dir das kostenlose multimediale Workbook als PDF «7 Dinge, mit denen du nach der Trennung sofort aufhören solltest – Wo sich gerade starke Frauen unbewusst im Weg stehen»
- Hier geht's zum Online Kurs 'Ganz bei mir - erfüllt allein statt einsam'
- Folge mir auch auf Instagram
- Abonniere meinen Neuanfang-Newsletter und erhalte jeden Freitag Impulse, Tipps und Inspiration mit exklusiven Inhalten für Abonnentinnen. Werde Teil einer engagierten Newsletter-Community.
- Hast du ein Anliegen? Schreib mir direkt: kontakt@deinneuesjetzt.ch
Transkript anzeigen
00:00:00: muss sich eine Trennung verarbeiten.
00:00:05: Und wenn ja, was heißt das überhaupt?
00:00:07: Verarbeiten!
00:00:09: Es wird dich nicht wundern dass ich als Trennungscoachin dir ebenfalls sage Ja bitte unbedingt eine Trenchung für Dich verarbeiten ist ganz ganz wertvoll.
00:00:22: Verarbeiten heißt aber so vieles und gleich auch wieder Nichts.
00:00:25: und in dieser Folge habe Ich dieses Verarbeiten in verschiedene Ebenen und Bereiche aufgeteilt, die dir da Orientierung geben sollen.
00:00:36: Und die dir vielleicht auch helfen können besser zu verstehen wo stehe ich gerade?
00:00:42: Wo brauche ich noch Verarbeitung?
00:00:44: Auf welcher Ebene soll dich hinschauen und kann ich etwas für mich tun?
00:00:49: Herzlich willkommen bei Dein Aufbruch aus der Trennung dem Selbstwertpodcast für Frauen und ihren Neuernfang!
00:00:58: Ich bin Susanne Sträsle.
00:00:59: Ich bin Coaching für Frauen nach der Trennung und ich freue mich sehr, dass du heute dabei bist!
00:01:08: Eine Kundin von mir, sie ist Tanja.
00:01:10: Die hat mir mal gesagt Mensch ich habe überhaupt keine Lust jetzt die ganze Zeit haben ja arbeiten zu müssen und hier so viel zu verarbeiten wenn doch jemand anders an dieser Trennung Schuld ist oder diese Trennung verursacht hat Und ich sitze da und muss verarbeiten während mein Mann ganz sorglos seiner Wege geht.
00:01:32: Ja ich verstehe dass das kann sich sehr ungerecht anfühlen.
00:01:36: Eine Trennung verarbeiten, das hört sich nach ganz viel Arbeit an.
00:01:42: Dieses Wort ist tatsächlich gleichzeitig beängstigend und manchmal etwas irreführend Und ich möchte diesem Verarbeiten deshalb diese Folge widmen Denn wenn auch Verarbeiten nach Hausaufgaben klingt es geht um etwas ganz anderes.
00:02:04: Es gab ja von mir schon einmal eine Folge dazu, wie lange dauert Trennungsschmerz.
00:02:09: Das war die Folge siebenundzwanzig.
00:02:11: da bin ich schon darauf eingegangen dass du dir wirklich Zeit lassen darfst nach der Trennung und wir aus dieser Zeit eine wertvolle Zeit entstehen kann.
00:02:23: hier geht es mir nochmal um etwas anderes.
00:02:26: auch das wo über wir heute sprechen braucht Zeit und verdient Zeit.
00:02:33: Aber ich möchte viel konkreter werden, was das genau heißt.
00:02:38: Denn es gibt verschiedene Ebenen und Dimensionen auf denen wir verarbeiten können und auch gerne sollen.
00:02:48: Ich habe diese Ebene definiert damit es auch etwas übersichtlicher wird für dich aber auch Damit du eine Art Kompass in der Hand hast um Für Dich dann immer wieder zu entscheiden wo stehe ich Und was kann ich für mich tun?
00:03:07: Die erste Ebene, über die ich sprechen möchte der erste Bereich das ist unser Nervensystem.
00:03:14: Eine Trennung ist erstmal für uns ein großer Schock und es ist selbst dann ein Schock wenn bereits Trennung als Thema im Raum war oder eine Beziehung bereits konfliktreich war.
00:03:29: Manchmal kommt eine Trenzung aus heiterem Himmel dann umso mehr.
00:03:34: Aber oft sind wir auch in konfliktreichen Beziehungen, und doch kommt deres Ende dann sehr überraschend und ja schockartig.
00:03:43: Denn ich glaube vieles an Reaktionen auf eine Trennungreaktion die in unserem Körper stattfindet können wir gar nicht vorher sehen oder nicht vorausdenken.
00:03:54: da können wir uns nicht dagegen absichern bevor wir überhaupt diese Erfahrung machen.
00:04:01: weil eine Tренung ein Schock ist übersteuert dieser Effekt dann auch unser rationales Denken und unsere normalen Reaktionsmechanismen, wenn wir bei uns sind.
00:04:15: Man sagt den reguliert sind Und mit Herausforderungen einen sinnvollen Umgang finden können alle unsere Erfahrungen dazu zur Verfügung haben.
00:04:26: Wenn etwas schockartig schicksalhafte Brunze reinbricht Dann geraten wir erstmal in einem großen Stresszustand.
00:04:35: Wir geraten in einem Ausnahmezustand.
00:04:38: Wir sind außerhalb unseres Stress-Toleranz-Fenster, also dort wo wir noch gut und geordnet reagieren können.
00:04:47: Wenn wir unter großem Stress sind dann fährt unser System hoch.
00:04:52: Wir sind in der Überregung Und alles in uns wird auf Stress ausgerichtet.
00:04:58: Das ist ein Hormoncocktail.
00:05:02: In uns werden überlebendste Strategien aktiviert Sei es der Kampfmodus, sei es die Flucht, sei ist die Erstarung.
00:05:12: Da manchmal auch die Unterwerfungen und die große Anpassung mit der wir versuchen auf das zu reagieren was uns gerade überfordert und in einen großen Stresszustand versetzt.
00:05:28: Das bedeutet auch dass unser System alles herunterfährt was jetzt nicht überlebens wichtig ist und dazu gehört dann auch kurzfristig das Essen oder das Schlafen, eine gesunde Verdauung.
00:05:43: Und deshalb klagen viele Frauen oder leben viele Frauen schmerzhaft, dass sie nach einer Trennung kaum noch schlafen können – das ging auch mir so!
00:05:51: Ich war in einem alarmierten hellwachen Zustand, ich habe Gewicht verloren, ich konnte mich auf nichts anderes konzentrieren und es schien mir aus, könnte ich nie mehr zur Ruhe finden.
00:06:04: Es kann sehr gut
00:06:05: sein!".
00:06:06: Ja, es ist sogar höchstwahrscheinlich dass Tier das nach dem Trennungsschock auch passiert.
00:06:11: Es kann auch das Gegenteil passieren, dass wir in eine sogenannte Untererregung fallen also dass wir wie gelähmt sind uns kaum noch bewegen können.
00:06:21: Dass wir alles Leben aus uns fließt und wir nicht mehr in die Kraft finden Beide sind Reaktionen die aus dem Nervensystem heraus entstehen.
00:06:33: Das ist auch, weshalb viele Frauen sagen es hat mir den Boden unter den Füßen weggerissen.
00:06:38: Ich fühle mich wie im Verein Fallen.
00:06:41: Frauen erkennen sich dann fast nicht mehr wieder weil sie in Angst und Panik versetzt sind.
00:06:48: Und deshalb ist es sehr wichtig Trennung dahingehend zu verarbeiten oder es ist eine Basis jeder Verarbeitung dass wir wieder lernen wie finden wir zurück in eine Sicherheit?
00:07:00: Deshalb ist es auch in meiner Arbeit mit Frauen oft eine grundlegende Voraussetzung, dass wir zuallererst einmal wieder in diese innere Sicherheit und Ruhe oder vielleicht nicht Ruhe aber Balance finden auf diesen Boden, auf dem wir dann wieder gezielt handeln und für uns sorgen können.
00:07:21: Wir brauchen also diese Regulation unseres Nervensystems um aus diesen Überlebensreaktionen in unsere Lebensreaktionen Entscheidungen und Handlungen hineinfinden zu können.
00:07:36: Wenn wir ganz lange in diesen Überlebensmodus bleiben, dann ist das einerseits sehr ermüdend und es ist auch unserer Gesundheit nicht mehr bekömmlich.
00:07:45: Denn irgendwann müssen wir wieder essen und schlafen – vor allem darf das Gefühl entstehen, dass wir nicht die Kontrolle über unser Leben verloren haben.
00:07:55: Deshalb ist es so wichtig!
00:07:57: Und ja, das können wir!
00:07:59: Indem wir lernen, wie unser Nervensystem funktioniert und was wir jetzt für es tun können.
00:08:05: Wir können uns nämlich nicht einfach sagen – jetzt beruhigt ich mal!
00:08:09: Denn genau dieses Denken dieser Steuerung ist wie ausgesetzt so lange wir noch in diesem Überlebensmodus sind.
00:08:17: Das Nerven-System ein sehr körperliches System braucht auch eine Antwort auf dieser Körperebene.
00:08:23: Deshalb sagen beispielsweise Frauen das ihnen Bewegung dann so gut tut.
00:08:27: Und manche machen das übers Atmen.
00:08:29: Das sind Anfänge und Ansätze, wie wir unser Nervensystem beruhigen können aber es gibt da noch sehr viel mehr und tieferere und feinere Methoden.
00:08:41: Das Zweite was es uns sehr schwer machen kann, die zweite Ebene der Verarbeitung ist der Umgang mit unseren Gefühlen.
00:08:49: Frauen sagen mir oft ich möchte das alles nicht mehr fühlen und ich verstehe diese Regung.
00:08:54: sie sagen ich möchte dass es mir egal ist.
00:08:57: Etwas was uns so wichtig ist, ist uns aber nicht egal und das ist auch gut so.
00:09:02: Also gehören zu einer schmerzhaften Trennung ganz intensive Gefühle und auch die können sich überwältigend und dadurch auch beängstigend anfühlen.
00:09:12: Deshalb ist es eine zweite Ebene der Verarbeitung.
00:09:15: wie verarbeit ich diese Gefühle, ohne sie unterdrücken zu müssen.
00:09:23: Den Gefühl unterdrückt das ist wie einen Ball unter Wasser drücken zu wollen der popt immer wieder hoch.
00:09:29: Denn Gefühlen haben nun mal die Aufgabe sich fühlbar zu machen.
00:09:33: Sie alarmieren und informieren oft darüber dass grundsätzliche Bedürfnisse von uns nicht erfüllt sind Und die machen ihren Job gut.
00:09:42: Die gehen nicht weg bevor sie nicht merken in unserem System angekommen ist und dass wir uns darum kümmern, wie es uns besser gehen kann.
00:09:57: Manchmal sind das auch ganz alte Gefühle die da getrickert werden, die sich anfühlen als ging es um Überleben, um Tod und Leben.
00:10:07: Und dann ist es umso wichtiger, dass wir es schaffen, uns wieder zu signalisieren, dass Wir zwar heftig fühlen aber dass wir nicht an Leib und Leben bedroht sind.
00:10:22: Es geht also darum, Gefühle wieder in einem sicheren Rahmen fühlen zu können und dann auch wieder festzustellen wie wertvoll Gefühles sind.
00:10:30: Was für wichtige Wegweiser sie sein können zu unseren Bedürfnissen manchmal auch zu unseren Grenzen.
00:10:38: Zu dem was wir jetzt für unser Leben brauchen und für unsere Zukunft.
00:10:42: Und was Sie uns eigentlich sagen und mitgeben wollen und wie wir diese Botschaft annehmen verstehen und für uns nutzen können.
00:10:54: Wenn wir keinen guten Umgang mit den Gefühlen lernen, was ist dann die Folge davon?
00:10:59: Es kann leicht passieren dass sie dann ständig gegen unsere Gefühle ankämpfen und die auch immer wieder verdrängen wollen.
00:11:07: Mit allen Folgen die das für uns und unser Leben haben kann wenn wir zwar funktionieren aber da mit blockierten Gefühl durchs Leben gehen die uns bewusst oder oft auch unbewusst belasten.
00:11:22: Es kann sein, dass wir dann sehr in negativen Gefühlen verhaftet bleiben.
00:11:27: Dass wir dann in eine Verbitterung verfallen, in eine Verzweiflung, die sich daraus nähert und es für uns gar nicht mehr vorstellbar ist, jemals wieder aus diesen Gefühle herauszufinden.
00:11:39: Ich erlebe das bei Frauen, wo sehr viel Zeit vergangen ist seit einer Trennung oder wo mehr Zeit vergang ist als sie gedacht haben, dass es braucht um eine Trennung zu überstehen Wo Frauen also fast schon die Hoffnung verlieren, dass sie jemals wieder aus diesem sehr schwierigen Gefühlszustand herausfinden.
00:11:56: Und ja sobald wir lernen einen Anders mit unseren Gefühlen umzugehen ist es möglich das da wieder Bewegung hineinkommt und dass wir herausfinden aus der Gefangenschaft dieser Gefühle.
00:12:08: zu diesen gefühlen und das ist eine dritte Ebene gehört auch die Angst.
00:12:11: Die Angst einerseits als Teil der Gefühl aber andererseits als auch als eine Art der Überforderung, die wir jetzt erleben.
00:12:22: Dadurch dass uns ganz viel Sicherheit genommen wurde wenn uns gewohntes entzogen wird und das passiert bei einer Trennung da fällt all das weg was für uns zu unserem gewohnten Leben gehört Was verheersehbar ist auf was verlassen ist auf wo sie vertrauen können.
00:12:42: Es ist das auch ein Kontrollverlust und aus den Gefühlen, Emotionen und Empfindungen die ich vorgenannt habe erwächst dann der Eindruck dass übersteigt meine Fähigkeiten.
00:12:54: Das kann nicht!
00:12:57: Manchmal auch in ganz praktischen dieser ganzen Berg an Dingen um die ich mich jetzt kümmern soll genau jetzt was mir nicht gut geht.
00:13:04: daraus entsteht ein Gefühl der Überforderung Eine Überforderung, die nichts mehr mit den ganz konkreten Tatsachen zu tun hat.
00:13:15: Denn oft haben Frauen, die das jetzt so empfinden schon so viel Eindrückliches geleistet in ihrem Leben.
00:13:22: Sie haben schon so viele Probleme gelöst und bewältigt.
00:13:26: Aber jetzt ist dieses Gefühl existenzieller Verunsicherung da – und das sind wir wieder auch beim Nervensystem -, dass sich die Bewältigung der aktuellen Herausforderungen völlig unlösbar anfühlt.
00:13:40: Und auch in dieser Angst lohnt es sich unbedingt zu arbeiten, denn dieses Gefühl der Überforderung das gehört sehr oft zu so einem Trennungsschock und Schmerz dazu.
00:13:53: Es sagt aber nichts darüber aus was deine tatsächlichen Fähigkeiten sind und es sagt nicht darüber aus ob du deine Situation bewältigen kannst.
00:14:04: Es fühlt sich aber so an, als wäre sie nicht zu bewältigen.
00:14:08: Und deshalb ist der Umgang mit dieser überfordernden Angst ein sehr wichtiger Schritt der Trennungsverarbeitung und deshalb ist auch Angst sehr oft ein Thema in meiner Begleitung.
00:14:22: Das hängt auch eng mit dem nächsten Thema zusammen nämlich dass durch eine Trennung sehr oft umso selbstwertstark angegriffen ist.
00:14:31: Der ist stark angerufen, weil sich jemand auf den wir vertraut haben und an dem wir unseren Selbsterb vielleicht sogar bis zu einem gewissen Grad delegiert hatten, sich nun von uns abwendet.
00:14:41: Dass dieser Mensch vielleicht auch nach unserer Beziehung mit uns selbst abwertet oder dass wir das zumindest so interpretieren?
00:14:49: Und wenn unser Selbstwert so arg in Mitleidenschaft gezogen wird, dann wird es auch unsere Selbstbewusstsein und was wir uns zutrauen!
00:14:58: Ob wir überhaupt Zukunft sehen können, ob wir überhaupt eine Vorstellung entwickeln können wie das Leben nun aussehen kann.
00:15:06: Auch auf der Ebene des Selbstwertes lohnt es sich überaus eine Trennung zu verarbeiten also wieder zwischen ich und du unterscheiden zu können, anschauen zu können was lasse ich beim anderen?
00:15:19: Was für Selbstzweifel werden jetzt durch das Handeln eines andern in mir geweckt?
00:15:25: Wenn wir uns dessen nicht auf eine sinnvolle Weise annehmen und da in eine gute Verarbeitung gehen, dann führt das auch oft zu einem sehr schmerzhaften Gedankenkaussell.
00:15:35: Also einem Gedankendrehen, dass teilweise gar nicht mehr ein richtiges Denken ist.
00:15:41: Das ist mehr wie eine Überreaktion auch wieder unserer Emotionen und unseres Nervensystems.
00:15:49: der Kopf versucht sich ganz viel zu klären kommt auf immer Schmerzhaftere Abwege Und versucht da eigentlich etwas zu lösen, was wir auch auf einer emotionalen und eben auf einer Nervensystemebene lösen und auffangen müssen.
00:16:04: Damit wir wieder sinnvoll denken können!
00:16:07: Damit wir uns wieder Gedanken machen können statt zu grübeln... ...und grübeln ist ja oft ein im Kreis drehen und bezieht sich auf Dinge die wir gar nicht in dem Moment auflösen können.
00:16:21: Wenn sich da jetzt negative Selbstbilder entwickeln oder verstärken, darauf komme ich gleich auch noch zurück.
00:16:27: Dann bringt uns das in einen Kreislauf wo wir uns immer weniger zutrauen In einem Moment indem es aber im Gegenteil darum geht wieder in ein sinnvolles Handeln zu finden.
00:16:44: Denn daraus entsteht auch wieder Selbstvertrauen in dem wir uns selbstwirksam, sagt man den betätigen können.
00:16:52: In dem wir wieder Dinge an die Hand nehmen können und die Erfahrung machen – ich schaffe das!
00:16:58: Da entsteht Selbstvertrauen dann auch Selbstbewusstsein und letztlich ein gutes Selbstwerkgefühl.
00:17:06: Es ist dann auch so wichtig, dass dieses Gedankenkarussell gewissermaßen die Richtung ändert oder dass wir da absteigen können um wieder echte Gedanken fassen zu können.
00:17:18: Denn das ist auch die Antwort auf die Angst denn das Gedankenkarusell wird die Angst nicht beenden es befeuert gewissermassen die Angst.
00:17:29: damit bin ich bereits bei der Ebene der Klärung die ganz allgemein jetzt wichtig wird.
00:17:35: Natürlich ist es zuerst mal wichtig, dass wir diesen Boden wiederfinden.
00:17:40: Also wiederum unser Nervensystem, das wir mit Gefühlen umgehen lernen können und unsere Angst nicht mehr überwältigt.
00:17:49: Dass wir auf einem guten Boden dann anfangen können Dinge zu klären oder über Dinge nachzudenken.
00:17:58: Da ist ja einerseits der sehr starke Wunsch bei vielen Frauen, dass sie noch Antworten bekommen von ihrem Partner.
00:18:04: Und hinter diesem Wunsch steckt manchmal noch die Hoffnung, er könnte sich anders überlegen und so einzig kommen.
00:18:11: Dass das ein Fehler war mit dieser Trennung.
00:18:13: oder aber wir hoffen er kann uns etwas sagen was uns wie von diesen Schmerzen befreit.
00:18:17: Was uns ahasagen lässt und weitergehen.
00:18:21: Diese Hoffnung wird in den allerselben Fällen erfüllt und ich glaube diese Suche nach Antworten ist vielmehr eine suche nach antwortend, die wir mit uns selbst angehen sollten.
00:18:33: Wenn ich das interessiert, das war meine allererste Podcastfolge die da hieß wartest du noch auf Antworten.
00:18:39: Zu Verarbeitung gehört also auch dann dieser Klärungsprozess nicht mehr mit Antworten von außen sondern mit unseren eigenen Antworten in die wir gewissermaßen hineinleben können indem wir auch wiederum einem sicheren Boden anschauen können.
00:18:54: was sind die Anteile in dieser Trennung?
00:18:57: Was ist hier genau passiert?
00:18:59: Was nehme ich zu mir aber was lasse ich auch beim anderen?
00:19:03: Welche negativen Gedanken über mich bringen mich da nicht weiter?
00:19:08: Welche neuen Perspektiven habe ich hier?
00:19:11: Wie ist unsere Beziehung vollhaufen und was nehme ich daraus mit?
00:19:15: Manchmal ist es auch noch eine ganz praktische Erklärung, nämlich wie möchte ich den Kontakt gestalten.
00:19:21: Wie gehe ich da in einen Kontakterbruch auf wenn es mir sehr schwer fällt denn der ist sehr oft sehr wichtig damit du den Raum hast für Verarbeitung.
00:19:31: Auch für dein Nervensystem ist das sehr wichtig.
00:19:34: Auch für deine Emotionen, aber auch für die Klarheit deines Denkens und um dir wieder zuzutrauen deinen Weg zu gehen.
00:19:41: Wenn wir uns nicht auf diesen Klärungsprozess einlassen dann bleiben wir oft in negativen Glaubensätzen gefangen, die vielleicht schon da waren und sich durch eine Trennung nochmal wie bestätigt anfühlen.
00:19:56: Also dass Frauen dann denken sie sind es nicht wehart das man bei ihnen bleibt beispielsweise oder dass sie etwas leisten oder sein müssen um liebenswert zu sein.
00:20:07: Deshalb ist es hier so entscheidend in diese fruchtbare Reflexion zukommen auch gewisse Schlüsse und Trogschlüsse aus dieser Trennung genauer anzuschauen, uns überwinden.
00:20:20: Und wieder in ein realistisches Bild von sich selbst und vom eigenen Leben zu kommen.
00:20:31: Damit bin ich bereits bei der nächsten Dimension der Verarbeitung die wichtig werden kann und sehr oft wichtig wird – das ist es unsere eigenen Muster anzuschauern!
00:20:44: Da spreche ich auch von Glaubenssätzen oder Glaubensystem, insbesondere von denen die wir schon länger durch unser Leben mittragen.
00:20:52: Da lohnt es sich auch auf unsere Bindungsmuster zu schauen und dann auch dadurch auf unsere Beziehungsmusta also auch darauf wie wir als Kinder schon geprägt wurden was da entstanden ist an Bindung ob das eine sichere Bindung war erfahren durften in einem Elternhaus oder mit unseren Bezugspersonen.
00:21:15: Oder ob da ängstliche Unsichererbindungen entstanden ist, ob daraus vielleicht auch Verlustangst entstanden sind die dich heute noch belastet und quält.
00:21:26: Auch dazu gibt es eine Folge von mir.
00:21:28: Das ist die Folge neunundzwanzig Ist das nach normal oder leidig Unterverlust Angst oder ob wir ein vermeidendes Bindungsverhalten entwickelt haben und deshalb echte Nähe nicht zulassen konnten.
00:21:41: Es ist oft ganz wichtig, das zu kennen.
00:21:44: also was hat da in meiner Beziehung vielleicht auch an eigenen Themen mitgespielt?
00:21:49: Das kann sehr schmerzhaft sein das zu sehen, zu merken da habe ich persönlich ein Thema dass es nicht einfach beim anderen.
00:21:56: das gehört zu mir und sie muss doch die ich durchs Leben trage und ja auch mein Leben belasten.
00:22:03: Und auch ist es ein so wichtiger Moment, um das auch zu erkennen.
00:22:08: Denn hier ist Verarbeitung so wertvoll weil wir sonst wieder in ähnlichen Beziehungen landen.
00:22:13: und wenn du jetzt also sagst ich bin in einer Beziehung geraten die mir so nicht gut getan hat da bin ich nicht mehr bei mir selbst geblieben Ich war nicht die Person die ich eigentlich sein möchte und falls sie das sogar schon mehrfach passiert ist dann ist es so wichtig an diesem Punkt zu sagen, ja da stehe ich offenbar im Moment.
00:22:33: Da müssen Anteile sein die auch zu mir gehören, die da mit drinstecken und das möchte ich jetzt angehen und anschauen um neu und anders in neue Beziehungen gehen zu können.
00:22:46: Es gehören also diese sehr alten Prägungen zu unseren Mustern.
00:22:49: Mir ist aber auch wichtig dass es noch andere Muster gibt Die wir vielleicht ganz stark verinnerlicht haben Beispielsweise durch unsere Erziehung oder durch die Gesellschaft.
00:23:02: Ich treffe so viele Frauen, die sagen, ich bin eine moderne Frau und habe einen Beruf.
00:23:09: Ich meistere mein Leben und bin da sehr selbstständig – vielleicht auch selbstbewusst!
00:23:16: Aber in meinem Beziehungen lebe ich doch noch sehr alte Rollenbilder, die nicht mehr wirklich zu mir passen.
00:23:24: Ich bin eigentlich gar nicht so.
00:23:27: Aber in meiner Ehe wurde immer erwartet, dass am Abend Punkt sieben das Essen auf dem Tisch stand und da Fleisch-, Gemüse- und Beilage war und es alles einfach immer tiptop zu klappen hatte.
00:23:39: Diese Frau war nur knapp über dreißig und war in ein Konstrukt von Beziehung geraten, in der Dinge selbstverständlich geworden waren die in einer modernen Beziehung überhaupt nicht mehr so sein müssen oder wo zumindest das Paar bewusst entscheiden kann, stimmt das wirklich für uns beide so?
00:23:59: Diese Frau hat mir dann gesagt jetzt nach der Trennung.
00:24:01: Das ist zwar alles sehr schmerzhaft und ich leide extrem und das mache mich oft traurig und verzweifelt aber weißt du was?
00:24:09: manchmal sitze ich auf dem Sofa am Abend und beiß in eine Gurke Und wenn das mein Nachtessen ist, ist es einfach meine Entscheidung.
00:24:16: Es war ne so befreiende Erfahrung für sie Und eine ganz neue.
00:24:22: Eine Kundin hat mir mal erzählt, ein ganz kleines Beispiel von ganz vielen dafür war dass sie wie selbstverständlich, sechszehn Jahre zuständig war das Klopapier aus Adsolle immer bereit liegt.
00:24:35: und wenn die nicht da war dann wurde sie erstens kritisiert und dann aufgefordert in den Keller zu steigen und das zu holen bis sie eines Tages merkte das stimmt überhaupt nicht mehr so für mich.
00:24:48: Der ist in sechszehn Jahren nicht einmal in den Keller gestiegen und hat sich die Klopapirole geholt.
00:24:53: Und ich merke, wir müssen dringend reden!
00:24:56: Es geht letztlich natürlich wie immer nicht um diese eine Kloppapirolle sondern es geht um eine ganz andere Rolle und das Wortspiel ist jetzt hier nicht mal beabsichtigt aber es geht Um Beziehungs- und Geschlechterrollen.
00:25:10: Ich bringe hier noch ein anderes Beispiel, weil das so viele Schichten hat.
00:25:14: Ich habe ja auch eine Kundin, die sagt ich war immer dafür da seine Laune aufzufangen und zu regulieren.
00:25:20: Er hat sich so oft aufgeregt wenn wir unterwegs waren über Leute, über Dinge, die passiert sind manchmal auch über mich.
00:25:28: Ich war immer wie auf Nadeln um das aufzufachen und zu hoffen dass es nicht eskaliert oder ganz viel Kraft aufwand und ganz viel Selbstaufgabe viele Jahre hinweg.
00:25:42: Auch das ist ein Beispiel dafür, welche Art von Verarbeitung wichtig werden kann wenn wir sagen wollen nein ich gehe nicht nochmals genau gleich in eine Beziehung und ich möchte eine künftige Beziehungen anders gestalten Und ich möchte auch die Beziehungs zu mir selbst und die Erwartungen, die ich an mich selbst stelle oder nicht mehr stelle, anders gestalten.
00:26:04: Das reicht oft nicht.
00:26:05: das zusehren, es ist ein wichtiger Schritt das zu sehen.
00:26:09: Aber in der Beziehung selbst, und das ist dann vielleicht wieder der Link zu den alten Bindungsmustern.
00:26:15: Gerate ich wieder in diesen Studel hinein oder dieses Fahrwasser, dass ich mich zuständig fühle, dass Ich es anderen recht machen muss.
00:26:24: Dass ich für das Wohlbefinden anderer da sein muss.
00:26:27: Und meine Bedürfnisse ganz gar zweithinten kommen!
00:26:32: Wir haben also darüber gesprochen, dass wir auftreben des Nervensystems eine Trennungsverarbeitung brauchen.
00:26:40: emotionalen Ebene viel, viel Verarbeitung brauchen.
00:26:44: Dass wir auch mit unserer Angst oder Ängsten umgehen lernen können, dass wir Selbstwirtfragen jetzt unbedingt auch anschauen sollten.
00:26:57: Klärung gehen müssen, was ist für uns jetzt richtig und wichtig?
00:27:01: Wo braucht es Grenzen oder was sind unsere Bedürfnisse?
00:27:04: aber auch klärend auf unsere Beziehungen schauen können.
00:27:07: Wer wir da waren, was da möglich war und was dann nicht möglich war.
00:27:11: Und letztlich was zu mir gehört und was zum anderen gehört.
00:27:16: Und dann auch die Frage nach den Mustern wo bringe ich Muster mit?
00:27:20: oder habe in dieser Beziehung Muster gelebt, die jetzt nicht mehr zu mir passen oder die ich jetzt unbedingt anschauen möchte dass auch hier eine ganz, ganz wertvolle Verarbeitung stattfindet.
00:27:31: Weil wir sonst wieder in etwas sehr Ähnlichem mit großer Sicherheit landen
00:27:36: werden.".
00:27:39: Bei all diesen Ebenen kommt aber eine wichtige weitere Verarbeitungsebene dazu und ich würde sogar sagen das ist die wertvollste!
00:27:50: Das ist das wovon ich sage, das habe ich aus meiner Trennung mitgenommen und es ist ein Schatz fürs Leben.
00:27:57: Wovon spreche ich hier?
00:27:59: Ich spreche hier davon, dass wir lernen können eine Ebene des Selbst zu entwickeln auf der es unmöglich wird und selbst in unseren Gefühlen und Mustern und in unsere Stresssituationen zu erkennen was wir dann brauchen.
00:28:20: Und unselbst begleiten zu können.
00:28:24: ich spreche ja viel von sich selbst Begleiten Und diese sich selbst begleiten ist eigentlich genau das.
00:28:31: Da ist mein Selbst, dass sie es dem ich geht und ich kann mich dem zuwenden.
00:28:36: Ich kann sehen was von Nöten ist und ich können entsprechend mir diesen Halt oder diese Fürsorge darauf Begleitung und Führung und Anleitung geben.
00:28:48: Ich bin also nicht mehr einfach, dass ich das im Gefühlstodl ertrinkt sondern Ich bin auch und gleichzeitig ein gewahrsames Selbst, also jemand der sich selbst erkennen kann in seiner Not.
00:29:01: Und noch in der Lage ist jetzt das notwendige für sich zu tun.
00:29:05: Also regulierend einzuwirken, beruhigend einzuwirken oder auch motivierend und unterstützend auf mich einzuwirken.
00:29:14: Diese Zugewandte und liebevolle aber auch tatkräftige Begleitung sind so viel wert!
00:29:22: Und es ist für viele Frauen eine ganz neue Bewuszebene, dass sie das können und zu spüren.
00:29:31: Wenn wir das gelernt haben in der Verarbeitung einer Trennung, warum ist er so wertvoll?
00:29:40: Ich glaube weil es uns gewissermaßen unbesiegbar macht.
00:29:48: Unbesiegbar heißt nicht, dass wir nicht mehr auch ganz tiefe und schwierige Situationen erleben werden.
00:29:56: Wahrscheinlich in unserem Leben noch ganz tiefer und schwieriger Emotionen durchleben werden, das uns das Leben immer wieder herausfordern kann.
00:30:05: Aber mit unbesiegbaren meine ich dadurch, dass Wir die Erfahrung machen da ist etwas was unser Leben zutiefst erschüttert.
00:30:14: Aber ich habe selbst hier einen Umgang damit gelernt, wie ich mich hier auffangen halten und weiter stärken kann.
00:30:22: Dass sich da die Erfahrung machen konnte – selbst das kann ich überleben und ich kann die nötigen Schritte tun, damit es mir wieder besser gehen kann!
00:30:30: Bei mir ist durch diese Trennungserfahrung, die mich so erschüttert hat um mit der ich dann doch einen Umfang finden konnte auch über den Weg des Coachings der Begleitung der Arbeit an mir selbst der Verarbeitung.
00:30:43: Daraus ist auch bei mir der Sinn dafür entstanden, dass ich viel weniger Angst haben muss im Leben.
00:30:51: Dass es vielen Leuten in vielen Bereichen auch beruflich aufgefallen, dass sich ein viel weniger ängstlicher Mensch war, als ich es vor meiner Trennung stets gewesen bin.
00:31:02: Das bedeutet auch das wir uns in unseren Muster- und Verhaltensmustern, in unseren eigenen ureigenen Reaktionen kennen lernen können und dass wir uns da nicht im Stich lassen müssen.
00:31:14: Und das lernst du in all diesen Verarbeitungsebenen, die jede für sich sehr wichtig ist.
00:31:20: Aber das ist vielleicht die allerwichtigste denn sie hilft dir in jedem Bereich weiter!
00:31:27: Es bedeutet natürlich nicht, dass wir deshalb alles alleine machen müssten.
00:31:32: Zuerst einmal ist dieser Umgang mit uns selbst ja etwas was wir auch lernen müssen weil für viele Frauen noch sehr ungewohnt oder gar unbekannt ist.
00:31:43: Auch ich habe mir vor meiner Trennung dazu wenig Gedanken gemacht, ich war einfach ich und da waren meine Gefühle.
00:31:51: Und dieses Ich lerne auf mich blicken war eine ganz neue Erfahrung für mich, vor allem dann auch entsprechend handeln zu können.
00:32:01: Wenn ich Frau begleite bewegen wir uns auf all diesen Ebenen Und natürlich sind sie viel weniger getrennt, als Sie es hier sind.
00:32:09: Manchmal sind sie ganz spezifisch getrenned weil wir uns dann vornehmen Wir arbeiten an einem alten Bindungsmuster.
00:32:17: Wir arbeiten in der Auflösung eines Glaubensatzes beispielsweise oder wir arbeiten ganz bewusst am Nervensystem etwa wenn eine Frau erstmals beispielsweise alleine in die Ferien fahren muss oder auch wenn ein schwieriges Gespräch mit dem Ex-Partner bevorsteht, manchmal auch mit einer konkreten Angst oder anderen Gefühlen.
00:32:42: Und auch spielen Sie immer wieder zusammen und immer geht es um dieses Bewusstsein für uns selbst, wie wir uns da gut durchbegleiten können.
00:32:49: Um Einsichten die wir gewinnen und den Körper, den wir dabei mitnehmen sollen – um unser tieferes Bewusstsein an unserer emotionale Ebene, um die wir uns auf jeden Fall immer auch kümmern müssen und kümern sollen und dürfen!
00:33:05: Ich glaube ich muss nicht nochmal betonen dass das bedeutet, dass Trennungsverarbeitung nicht einfach Schwere Arbeit ist, sondern dass es eine sehr befreiende Arbeit ist.
00:33:16: Eine sehr wichtige ja ich finde unverzichtbare aber auch eine enorm bereichernde.
00:33:23: Das ist ein dich selbst werden und das möchte ich Frauen ermöglichen.
00:33:28: Wenn du deine Trennung verarbeiten musst wenn du deine trennung verarbeiten möchtest wenn du spürst Dass dir das wichtig ist damit für dich ein neues Leben daraus entstehen kann dann fühle dich herzlich eingeladen auf mich zuzukommen.
00:33:44: Du findest den Link zum einem Impulsgespräch in der Beschreibung dieser Episode, das ist für Frauen gedacht die sagen ja ich möchte herausfinden ob und wie ich meine Trennung verarbeiten kann und die herausfinden möchten wie ich sie dabei unterstützen kann.
00:34:04: du findest in der Episodenbeschreibung auch noch andere wertvolle Links Mein SS Guide für die erste Verarbeitung in der Trennungszeit mit ganz praktischen Tipps und Anleitungen.
00:34:19: Dann findest du mein Workbook, sieben Dinge, mit denen du nach der Ternung unbedingt aufhören solltest, wo es darum geht zu erkennen, wo wir unsere Verarbeitungen im Weg stehen?
00:34:30: Und als die Aufzeichnung meines Workshops Halt in dir finden, Anker für Ruhe und Kraft im Trennungsturm Wo es insbesondere darum geht, das Nervensystem zu stabilisieren mit heftigen Gefühlen und drehende Gedanken umzugehen.
00:34:46: Da leite ich ganz viele Methoden ganz praktisch an und das ist ein wunderbarer Einstieg in dieses sich selbst begleiten den ich dir da nicht handgeben möchte.
00:34:57: auch dazu findest du den Link in der Episode Beschreibung und du findest dort noch ganz viel mehr.
00:35:02: natürlich will ja auch dieser Podcast immer wieder dabei helfen und dabei an deiner Seite sein.
00:35:09: Wo immer du stehst in deiner Verarbeitung, ich wünsche dir dass du das Wort wieder etwas lieben lernen kannst oder es umarmen kannst, dass du da spürst was du für dich tust und dass dein ganzer Schatz drin liegt den du bergen und für dich nutzen kannst.
00:35:28: In dem Sinne wünsch' ich dir umso mehr von Herzen alles Gute für deine nächsten Schritte!
Neuer Kommentar