#29 Ist das noch normal oder leide ich an Verlustangst?
Shownotes
Viele Frauen erschrecken nach einer Trennung über sich selbst. Sie fühlen sich plötzlich haltlos, existenziell verunsichert und haben das Gefühl, nicht mehr auf eigenen Beinen stehen zu können. Manche sagen sogar: «Ich erkenne mich nicht wieder.» Und sie fragen sich: «Zeigt sich da ein abhängiges Bindungsmuster? Leide ich an Verlustangst?»
Eine Trennung kann uns zutiefst erschüttern – auch dann, wenn wir uns immer als unabhängige, eigenständige und selbstbestimmte Menschen erlebt haben. Sie kann Gefühle auslösen, die wir so von uns nicht kennen. Und sie kann uns mit Ängsten konfrontieren.
In dieser Folge möchte ich genauer hinschauen. Denn nicht jede starke Erschütterung nach einer Trennung bedeutet automatisch, dass wir unter Verlustangst leiden. Gleichzeitig kann eine Trennung durchaus sichtbar machen, dass wir schon lange bestimmte Bindungsmuster in uns tragen, die nun besonders schmerzhaft spürbar werden.
Ich spreche darüber, weshalb eine Trennung zunächst einmal eine zutiefst menschliche und deshalb aufwühlende Verlusterfahrung ist.
Und woran wir jetzt erkennen können, ob da vielleicht doch ein tieferes Muster aktiviert wird. Ich spreche darüber, warum ich es wichtig finde, nicht vorschnell zu denken, mit uns stimme etwas nicht. Aber wie sich trotzdem gerade jetzt auch die Möglichkeit öffnet, uns unseren tieferen Themen zuzuwenden, um Heilsames zu lernen für unser weiteres Leben.
Dabei geht es unter anderem darum:
- Warum eine Trennung selbst sicher gebundene Menschen tief erschüttern kann.
- Weshalb wir nach einer Trennung oft das Gefühl haben, mit uns stimme etwas nicht.
- Woran wir erkennen können, dass hinter unserer Angst möglicherweise ältere Bindungserfahrungen stehen.
- Wie Verlustangst entsteht und weshalb sie uns heute noch beeinflussen kann.
- Und warum es möglich ist, auch mit unsicheren Bindungsmustern neue und sichere Erfahrungen zu machen.
Eine Folge für dich, wenn du dich nach deiner Trennung fragst, ob deine Gefühle noch normal sind. Wenn dir die Angst vor dem Verlust oder dem Alleinsein grosse Sorgen macht. Wenn du dich hier besser kennen und begleiten lernen möchtest, um wieder zu innerer Sicherheit und Halt zu finden.
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Transkript anzeigen
00:00:01: Hilfe, ich bin verzweifelt.
00:00:03: Dieser Verlust macht mir riesige Angst!
00:00:07: Ich fühle mich existenziell verunsichert.
00:00:12: Leide ich an Verluste angst?
00:00:16: Das schreibt mir Frauen oder sie schreiben ganz direkt.
00:00:19: Ich leide unter Verlusterangst und jetzt bricht sie voll durch.
00:00:26: Was passiert da mit dir?
00:00:28: Ist das Verlusto
00:00:29: angst?!
00:00:31: Und was brauchst du jetzt?
00:00:33: Und mit dieser Angst, die dich nach deiner Trennung erschüttert gut und sicher umgehen zu können.
00:00:40: Dazu diese neue Folge!
00:01:04: in deiner Beziehung.
00:01:08: Ist es für dich vielleicht ein Schock?
00:01:12: Warum um alles in der Welt fühle ich mich nach der Trennung jetzt plötzlich so haltlos, ja richtig endabhängig von meinem
00:01:20: Partner?".
00:01:22: Ich habe diese Erfahrung auch gemacht!
00:01:24: Ich war traurig und erschüttert und das war nicht verwunderlich – mir war bewusst, dass ist ein ganz schlimmer Schmerz und eine Trennung ist eine erschütternende Erfahrung.
00:01:38: Erstaunt und machte es mir Angst, wie sehr er mich das aus dem Gleichgewicht bringt.
00:01:44: Denn auch ich habe mich für eine sehr selbstständige Frau gehalten und ich hätte nicht damit gerechnet dass mich das dermaßen aus der Bahn wirft.
00:01:53: Dass mir das dermassen den Boden unter den Füßen wegzieht.
00:02:00: Viele Frauen kommen heute zu mir und fragen sich ob das noch normal ist?
00:02:06: Was sie jetzt an Gefühlsextremen durchmachen oder Ihnen gerade klar wird, dass Sie ein ernsthaftes Problem haben.
00:02:13: Dass da schwierige Bindungsmuster sich zeigen oder sie sagen schon direkt wenn sie zu mir kommen ich leide unter Verlustangst und jetzt bricht sie voll durch!
00:02:26: Ich möchte dir erst einmal klar sagen das du jetzt tief erschüttert bist heißt nicht, dass so eine unselbstständige Frau ist.
00:02:37: Das muss auch nicht heißen, dass da etwas mit dir nicht stimmt wenn wir überhaupt zu einer solchen Formulierung greifen wollen.
00:02:48: Denn etwas stimmt bei mir nicht, würde ja immer auch heißen es gibt ein richtig und ein falsch Es gibt einen normal und einem nicht normal Und darin möchte ich dich ganz vorab schon mal bestärken das ist deine Trennung dein Verarbeitungsprozess.
00:03:06: du wirst ihn auf deiner Weise durchschreiten und bewältigen.
00:03:14: Was aber diese Frage betrifft, ist das normal was ich da gerade erlebe.
00:03:20: Ist es noch ein normaler Prozess?
00:03:23: Da möchte ich dir deutlich sagen vor lustig Schmerzen und sie schmerzend höllisch!
00:03:28: Und das macht erst mal riesige Angst uns allen.
00:03:33: Könntest du dass in einer so großen Krise wie eine Trennung es oft ist nicht mehr fühlen dann müsstest du dir Ich mache mir natürlich auch Sorgen, wenn es dir jetzt schlecht geht.
00:03:54: Es ist wichtig, dass wir dann herausfinden was wir wirklich brauchen und darum soll es in dieser Folge gehen!
00:04:02: der zu angemessenen, wohlgemerkt angemessenen Gefühlen fähig ist.
00:04:18: Einem Menschen, der Verlust betrauen kann, der Schmerz durchleiten kann und offenbar auch Gefühle zulassen und wahrnehmen kann – das zeigt zudem dass du ein Mensch bist, der sich auf eine Beziehung einlassen kann.
00:04:32: Denn du hast offenbar auf das Gemeinsame gebaut!
00:04:35: Du hast dich damit ein Stück weit fallen lassen?
00:04:39: hast auf Schutzmauern verzichtet und dem sagt man auch schlicht und einfach vertrauen.
00:04:46: Wenn wir hier mal einen ersten Ausflug in die Bindungstheorie machen, dann möchte ich zuerst darauf eingehen was es heißt sicher gebunden sein.
00:04:57: Sicher gebunden zu sein wenn wir von Beziehungsmuss und sprechen das heißt dass wir uns dann gar nicht liebevollen aufwachsen und verfügbaren zugewandten Bindungspersonen geborgen und behütet fühlen konnten, und auch darin bestärkt wurden oder ermutigt wurden unsere Welt zu entdecken.
00:05:17: Und wenn das möglich war dann hatten wir auch die Chance eine sichere Bindung zu entwickeln also eine Sicherheit zu entwickeln dass unser Gegenüber da ist und dass wir dennoch unseren eigenen Weg unseren eigenen Erfahrungsraum beschreiten können.
00:05:35: So können wir eigenständige freie Menschen werden, die gleichzeitig Verbindungen eingehen können.
00:05:43: Aber auch wenn wir sicher gebunden sind, dann sind unsere Beziehung und man sagt dem interdependent!
00:05:50: Wir hängen voneinander ab – die Partner hängen Jeder vom anderen ab dort, wo wir uns ernsthaft einlassen.
00:05:59: Das ist aber nicht eine Abhängigkeit im Sinne von Selbstaufgabe sondern das ist ein gesundes Sich-Einlassen können!
00:06:07: Das ist gleichzeitig Eigenständigkeit und sich Einlassen.
00:06:13: Und eine echte Beziehung in Beziehungen gehen – das heißt immer auch ich lasse mich ein.
00:06:21: Das bedeutet Ich kann Nähe zulassen Und das bedeutet immer auch, sich verletzlich zu machen.
00:06:30: Wirkliche Nähe ist ohne diese Verletzlichkeit nicht zu haben.
00:06:35: Ohne dass ich diese Schutzmauern öffne und sage Ich gehe ins Vertrauen.
00:06:40: Beziehung verändert deshalb uns und unsere Identität weil wir uns einlassen.
00:06:47: Auch wenn dieses Erkenntnis bei einer Trennung sehr schmerzhaft sein kann Ist nichts falsch daran.
00:06:54: Ich habe es anfangs schon angetönt.
00:06:57: Ich war selbst immer ein sehr freiheitsliebender Mensch und Autonomie war ein hoher Wert für mich, ich erhielt mich also für einen – und halte mich noch für einen eigenständigen Menschen!
00:07:09: Und doch fühlte auch ich mich nach der Trennung wie im freien Fall.
00:07:13: so vieles was ich wahr war bis sich jetzt zeigte auf dieser Beziehung aufgebaut und mittlerweile tief in sie eingewogen Und zwar nicht nur weil der Andere immer da war und meine Sorgen, Freuden und den ganzen durchaus guten Alltag jeden Tag mit mir teilte.
00:07:32: Nein die Beziehung war auch der Ort wo ich mich sicher und geborgen fühlte und sie definierte mittlerweile stark mit wie ich mich sah und wer ich in diesem Leben war.
00:07:43: Das wurde mir aber erst in der Trennung wirklich bewusst und zwar mit vollster Wucht Mit so großer Wucht, dass es mich tief verunsicherte.
00:07:53: Und es ist kein Wunderstell sich dann nach einer Trennung ein Gefühl des Verlassenseins ein.
00:07:58: Das Weitmeere ist das die physische und alltägliche Abwesenheit des Partners.
00:08:03: Es fühlt sich an wie ein ganz existenzielles Verlassensein So dieses allein auf der Welt sein eine Haltlosigkeit und ein Gefühl von nicht mehr sicher sein.
00:08:15: Du kannst dir das vielleicht mit diesem Bild besser vorstellen, wer sich ernsthaft auf eine Beziehung einlässt entwickelt wie einen neuen Balance zusammen mit dem Partner.
00:08:24: Das ist so wie wenn sich zwei Menschen aneinanderlehnen und wenn dann einer geht, dann geraten wir aus dem Gleichgewicht und geraten erstmal in Strauchen.
00:08:36: Es ist so fast als hätten wir gemeinsam zwei Beine und dann fehlt plötzlich dieses eine Bein und ich kann gar nicht mehr gerade stehen.
00:08:45: Es fühlt sich an, als könnte ich nicht mehr alleine stehen ohne den anderen mich nicht mehr auf dem Beinen halten.
00:08:51: Und das ist durchaus normal und sehr menschlich nach einer Beziehung in die wir uns eingelassen haben.
00:08:58: Aber es stellt uns natürlich jetzt vor, die Aufgabe uns erstmal neu einmitteln zu müssen wiederzuentdecken wie das ist selbst auf zwei Beinen zu stehen.
00:09:09: Wieder festzustellen Ich möchte mich ja anlehnen können!
00:09:12: Ich möchte es vielleicht auch künftig wieder tun Aber ich kann auch alleine stehen.
00:09:18: Ich anerkenne, dass mich das auch erschüttern kann ins Wanken bringen kann aber ich traue mir zu, auch alleine zu
00:09:26: stehen.".
00:09:28: Dann sind wir nicht in der Abhängigkeit!
00:09:31: Das ist ein Prozess in dem wir unweigerlich hineingeraten und oft ungewollt nach einer Trennung.
00:09:37: Es ist wie eine Art Auseinanderdividieren.
00:09:39: Das bin ich, ich stehe allein.
00:09:41: Und das wohlgemerkt... und einmal bis im Wortspiel zu bleiben, nicht um alleinstehend zu werden und zu bleiben vielleicht sondern um selbstständig und eigenständig zu sein.
00:09:54: Diese Mischung von ich lasse mich ein auf menschliche Beziehungen und vergewissere mich aber immer auch wieder meiner Selbstständigkeit.
00:10:01: und meine Eigenständigkeit das ist eine große menschlich Aufgabe die nie einfach abgeschossen ist.
00:10:08: Warum ich das jetzt so betone, obwohl ich ja eigentlich von Verlust Angst sprechen möchte?
00:10:14: Mir ist wichtig dass wir nach einer Trennung nicht sofort diagnostizieren oder sogar pathologisieren sagen.
00:10:20: Das ist irgendwie krankhaft mit mir.
00:10:22: stimmt dir etwas nicht!
00:10:24: Das ist und bleibt eine schwere Zeit und eine der anspruchsvollsten Erfahrungen die wir in unserem Leben machen können.
00:10:32: Es ist auch dann wenn du merkst Ich traue mir das zu.
00:10:37: Ich glaube, ich kann das.
00:10:38: Ich glaube hier gehe nicht unter!
00:10:41: Nicht die Idee dass du das alleine durchstehen musst.
00:10:44: Selbstständig, eigenständig sein heißt nicht, ich muss alles allein machen.
00:10:49: Bitte macht ihr bewusst Menschen sind Beziehungswesen wir alle sind beziehungswesten und das ist ganz wunderbar.
00:10:56: Das kann sehr schmerzhaft sein wenn Beziehungen in die Brüche gehen oder wenn auf eine Beziehung kein Verlass mehr ist.
00:11:02: aber es ist auch dann und gerade dann wichtig zu wissen wir müssen da dass alles alleine durchstehen, um selbstständig zu sein.
00:11:09: Wir müssen da nicht durchbeißen.
00:11:11: wir dürfen und können begleitet sein.
00:11:15: Selbständigkeit heißt auch ich weiß in einer Krise wo ich mir Hilfe finden kann Ich lasse mich begleiten von Freundinnen von Freunden vielleicht von einer Therapeutin oder von einer Coaching- oder Trennungsbegleiterin wie ich es bin.
00:11:31: das Alles gehört auch zu einer eigenständigen Entwicklung.
00:11:36: Zu wissen als Mensch auch vom Dasein von Menschen abhängig, aber ich bin nicht von einem Einzelnen diesem einzelnen einzigen Menschen abhängig.
00:11:47: Das ist der Prozess den wir wieder durchschreiten dürfen.
00:11:52: Gerade dann wenn ein Verlust so schwer wie eine Trennung liegt und die kann richtig in der Angst machen sind wir jetzt also bei der Verlusterngst.
00:12:03: geht es hier vielleicht doch um mehr?
00:12:05: Und woran erkenne ich das?
00:12:08: Es gibt Frauen, die spüren sehr deutlich.
00:12:10: Da geht es um mehr.
00:12:11: das Gefühl des Verlassenseins von dem sie sagen Das geht so viel tiefer!
00:12:17: Das macht mir ganz große Angst und fühlt sich wie sterben oder wie untergehen an.
00:12:23: Und hier kommen wir zu einem wertvollen Indikator woran wir Verlust, Angst oft gut erkennen können.
00:12:32: Sie ist schmerzhaft und sie ist schmershaft vertraut.
00:12:38: Oft ist diese Verlustangst ein Gefühl, wo du merkst das kenne ich.
00:12:44: Das ist älter!
00:12:45: Das geht weit über diese Beziehung hinaus, das geht weit hinter dieser Beziehungen zurück.
00:12:51: Da kommt dir das Vertraut des auch etwas wohlgemerkt schrecklich vertrautes wieder zum Vorschein.
00:12:57: es ist eine Verunsicherung die ich kenne.
00:13:01: vielleicht stellst doch fest sie war auch während deiner beziehung da Vielleicht nicht auf die gleiche, heftige Art und Weise.
00:13:09: Und vielleicht hatte sie auch ein anderes Gesicht?
00:13:12: Oder sie war nur da wenn Konflikte da waren oder Dissonanz oder eine gefühlte Distanz?
00:13:18: Oder es ist etwas das du sogar schon aus früheren Beziehungen kennst oder sagst Das begleitet im Grunde jeder meiner Beziehung.
00:13:25: Oder das begleitet mich schon seit jungen Jahren vielleicht auch in Freundschaften.
00:13:29: Vielleicht gibt es durchaus Ausnahmen oder Freundschaft wo das weniger stark in Erscheinung tritt Aber es ist da.
00:13:38: Es ist ein Gefühl, dass du wie du jetzt merkst nur da ist und wartet um dich wieder einzuholen um eine Gelegenheit zu finden sich zum Helden und Alarm zu schargen.
00:13:49: Verlustangst ist etwas was oft in der frühen Kindheit entsteht Wenn wir so genannt unsicher ambivalent gebunden sind wenn wir ängstlich gebunden.
00:14:02: Es entsteht oft in der frühen Kindheit, weil wir dort besonders verletzlich und abhängig sind.
00:14:08: Und weil wir da als kleine Wesen die tiefe Prägungen erfahren alles darüber lernen wie Beziehungen und wie Bindung funktioniert.
00:14:17: Dann ist es eine Bindungstraumatisierung wenn unsere wichtigsten Bezugspersonen von denen wir als Kleine Hilflose bedürftig gewesen sehr abhängiger waren uns nicht unverbrüchlich und zuverlässig zur Verfügung standen.
00:14:33: Wenn sie uns nicht die Sicherheit und die Gemissheit geben konnten, dass Sie da sind oder dass Sie bedingungslos für uns da sind in Ihrer Präsenz wenn wir Sie brauchen aber auch emotional Auch wenn ich das Gefühl entwickle Ich muss mich...ich muss immer auf der Hut sein!
00:14:50: Ich muss immer sicherstellen, dass diese Person nicht weggeht Dass sie wirklich da ist.
00:14:56: Dahinter muss keine böse Absicht stehen.
00:14:58: Das kann auch eine psychische Krankheit des Elternteils sein, das kann eine andere Nicht-Verfügbarkeit des Elternteils sein die uns den Eindruck geben muss weil wir keine andere Chance hatten das anders zu verstehen als dass Beziehung nicht sicher ist.
00:15:15: Ich möchte hier aber auch darauf hinweisen dass ich immer wieder auch Frauen erlebe deren tiefer Verlust Grundlage von Verlust, Angst eine zerbrochene Freundschaft in der frühen Kindheit war.
00:15:28: Das ist vielleicht nicht das ganz typische Beispiel aber ich erlebe Frauen und wirklich regelmäßig die sagen Ich hatte eine sehr, sehr enge Grundschulfreundin Vielleicht war auch in einer etwas unsicheren Situation In einem Klassenverband Und dann hat sich sie plötzlich von mir abgewandt vielleicht weil die Eltern nicht mehr wollten, dass wir so aufeinander fixiert sind oder bei sie sich dann beliebteren Schülern zugewandt hat und sich nicht mehr loyal mit mir verhalten hat.
00:16:00: Oder die einfach sonst aus dem Leben verschwand, die wegzog.
00:16:03: Was immer es war – Es war eine Erfahrung von Beziehungsabbruch.
00:16:08: Es war der Abbruch einer Beziehung, von der ich dachte das ist unverbrüchlich!
00:16:13: Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie nicht von Bestand war oder dass es nicht in meiner Hand war, sie zu erhalten.
00:16:21: Nun ist das nicht ein Automatismus.
00:16:23: Es ist nicht so, dass jede schwierige Erfahrung zu einer Verlustangst führt.
00:16:29: auch nicht jede Trennung der Eltern muss zu einer Vorlust angst führen.
00:16:33: Das ist mir ganz wichtig!
00:16:36: Da spielt verschiedenes mit und auch mit schwierigen Erfahrungen können wir durchaus durch andere Bezugspersonen beispielsweise oder die nach wie vor zuverlässig Anwesende Bezugspersonen erfahren, dass wir nach wie vor sicher sind.
00:16:52: Was ich sagen möchte ist wenn Verlust angstah heißt dann wurde unser Bindungssystem sehr früh sehr aktiviert und alarmiert.
00:17:01: Wir suchen stets nach Bindung und Verbindung denn Verbindung und Beziehung das ist für uns Menschen Sicherheit.
00:17:10: Und Wenn wir diese Sicherheit nicht spüren gehen unsere Überlebensmechanismen an, dann wird der Teil unseres Nervensystems aktiviert und sagt jetzt musst du für deine Sicherheit sagen.
00:17:21: Das kommt jetzt vor allem anderen und vor allem auch vor dem Denken und Rationale einordnen.
00:17:28: Und diese Überlebungsmechanismus setzen sich gut und gern jederzeit über unsere Intelligenz hinweg, über unseren Verstand, auch über bisherige Erfahrungen oft, über unsere Doktortitel oder noch so klugen Ideen davon, wie wir gerne selbst sein würden.
00:17:47: Menschen mit einem solchen hyperaktivierten Bindungssystem die sind hellwach und in ihrem Element, wenn immer es darum geht Beziehungen zu halten und alles ist in Alarm ein Beziehungsabbruchdruck.
00:18:00: Wenn du sagst da ist vielleicht Verlustangst dann wirst du vielleicht auch feststellen dass sie sich schnell sehr bedrohlich anfühlt wenn eine Verbindung gefährdet scheint Und das du sie sogar oft als gefährdet wahrnimmst Selbst wenn sie das noch nicht mal ist.
00:18:16: Es gibt durchaus Frauen, die sagen ich wusste mein Partner ist da und trotzdem hatte ich immer diese unfassbare Angst er könnte mich verlassen.
00:18:27: Du stellst vielleicht auch fest dass du auch in der Beziehung sehr viel getan hast um die Beziehungen zu erhalten Dass du viel vielleicht doch zu viel gegeben hast dass du sehr schwer Grenzen setzen konntest deine Bedürfnisse hintangestellt hast dass es sich vielleicht für dich sehr gewohnt angefühlt hat, alles zu geben und dafür zu sorgen das der andere sich wohl fühlt und in der Verbindung bleibt.
00:18:52: Vielleicht hat es dich sogar dazu verleitet Respektlosigkeiten hinzunehmen.
00:18:59: oder du sagst ich hatte immer das Gefühl, dass man kämpfen und sehr viel dafür tun muss damit der Andere bleibt und dass es denn noch niemals sicher ist.
00:19:09: Auch das Gefühl oder die Sätze wie, ich kann ohne ihn nicht leben.
00:19:14: Du bist mein Ein und
00:19:16: alles.".
00:19:17: Das sind wunderbare Liebesbekundungen!
00:19:22: Wenn sie zum Tiefen ernst werden, dann sagt es oft auch etwas über unseren Bindungsstil aus – wenn das nicht eine Metapher ist sondern ganz real gefühlt ganz real Verlust, Angst nähert sich sehr vereinfacht gesagt aus der Überzeugung dass wir alleine nicht für uns sorgen können.
00:19:44: Dass wir dann ganz und gar verloren sind Und oft aber dem Gefühl das die Verbindungen auch gar nicht sicher sind.
00:19:51: und jetzt bei einer Trennung fühlt sich das natürlich alles wie bestätigt an.
00:19:55: tatsächlich hat diese Beziehung ja jetzt nicht getragen.
00:20:00: schon in der beziehung macht uns das abhängig von anderen und ihrer kunst.
00:20:05: Das führt dazu, dass es uns auch misstrauisch machen kann.
00:20:08: Eifersüchtig manchmal, angstvoll, klammern und sogar kontrollieren und immer wieder panisch, immer wieder prüfend die Beziehung herausfordern im Sinne von liebst du mich wirklich bist du da warst du jetzt nicht abwesend?
00:20:24: Und das oft mehr als es einer Beziehungen gut tut und uns selbst sowieso nicht Denn um unser Selbstvergefühl ist es dann selten gut bestellt, wenn wir immer darauf ausgerichtet sind wie es dem anderen geht.
00:20:39: Also ersten Fall glauben wir können und den Andern nicht leben aber auch weil wir uns so gewohnt sind für die Sicherung von Bindungen und Beziehungen unsere Bedürfnisse krallhart zu ignorieren und zu übergehen.
00:20:53: Und daraus entsteht nicht das Gefühl, ich bin es wert.
00:20:56: Ich bin es Wert Bedürfnisse zu haben und dass man auch bei mir bleibt wenn ich anspruchsvoll bin.
00:21:01: Ich darf mich auch zumuten Wenn nun eine Trennung auf ein solches Muster fällt oder darauf eine solche Angst dann ist das besonders hart und einschneidend.
00:21:14: Und doch kann diese Erkenntnis Ja!
00:21:17: Ich trage dieses Muster schon lange bei mir.
00:21:20: Es war vielleicht in der Beziehung überdeckt so lange alles gut war.
00:21:24: Diese Erkenntnis kann sehr wichtig sein für dein Leben und dafür gesunde, starke eigenständige unzugleich verbindliche Beziehungen eingehen zu können.
00:21:37: Da werden wir erst mal ganz schön durchgeschüttelt und aus der Komfortzone gestoßen in einer Trennung.
00:21:42: Und gleichzeitig spüren wir da muss sich jetzt etwas tun!
00:21:45: Das ist auch ein Grund warum viele Frauen zu mir kommen.
00:21:48: es geht einerseits um die Trennung an sich aber auch um dieses Gefühl.
00:21:52: hier stoße ich an Hier komme ich mit meinen Strategien nicht weiter und ich merke, ich muss da etwas tun.
00:21:58: Ich möchte hier unabhängiger werden!
00:22:00: Ich möchte wieder nicht aus einem Mangel sondern aus der Fülle heraus in Beziehung gehen können oder sagen können, dass dieser Mensch unbedingt bei mir bleibt.
00:22:10: Dafür braucht es eine starke und tragende Beziehungen von uns zu uns selbst.
00:22:18: Es braucht also um bei diesem Bild von der Balance zu bleiben auch dieses innere gleiche Gewicht dass sie wiederer möglichst aufs Leben und auch andere zuzugehen, dir selbst dazu vertrauen und dir das Leben zuzutrauen.
00:22:32: Nicht um niemanden mehr zu brauchen.
00:22:35: der einsame Wolf, der Beziehungsvermeider ist ja auch nicht ein sicher gebundener Mensch.
00:22:40: Ein vermeidend gebundner Mensch, es ist ein Mensch, der sagt Beziehungen sind gefährlich ich werde am Ende doch verlassen da bleibe ich lieber draußen.
00:22:48: darum geht es nicht sondern Wir wollen jetzt ein heilender, korrigierende Erfahrung machen.
00:22:55: Um unsere alten Bindungsmuster oder die Anteile, die noch in dieser Angst leben zu begleiten und ja man kann sagen zu heilen ihnen die Sicherheit und Gewissheit zu geben dass sie nicht mehr in diesen Alarm gehen müssen.
00:23:09: Solche korrigierenem Bindungserfahrungen das sagen jetzt Frauen natürlich.
00:23:13: genau jetzt habe ich dir ja nicht meine Beziehung in der ich das vielleicht hätte lernen können aber oft mal nicht gelernt habe, die ist ja jetzt verloren.
00:23:23: Da ist ganz wichtig dass wir das in jeder Art von Beziehung lernen können.
00:23:27: Wir können das in Freundschaften lernen, wir können das sogar mit verlässlichen Kolleginnen lernen und wir können es in therapeutischen oder in Coaching-Beziehungen lernen überall dort wo ich ein verlässliches Gegenüber habe durch diese Zuwendung zuerst vielleicht von anderen Menschen zu dir dann aber immer mehr auch von dir zu dir selbst.
00:23:52: Das erlaubt es den Anteilen, die diese alte Angst tragen sich nach und nach zu beruhigen.
00:24:00: Dadurch entsteht Vertrauen in uns selbst – und dadurch Selbstvertrauen im ganz wortwörtlichen Sinn!
00:24:08: Was es dafür braucht ist erstmal dieses schmerzhaften Trigger dort wo die ganze Panik oder dort wo überlebensrektion getriggert wird das zu erkennen Und dann in diesen Momenten einen fürsorglichen Umgang mit uns zu finden.
00:24:24: Damit wir nicht mehr in diese alten Fight Flight Freeze Strategien fallen müssen und auch nicht in die Phone Response, es gibt ja neben Flucht, Kampf und Erstarung noch eine vierte Überlebensstrategie.
00:24:38: Das ist die sogenannte Unterwerfung.
00:24:42: Wenn ich nicht mehr kämpfen wenn ich nicht fliehen kann, wenn ich aber auch nicht einfach in der Starung ausharren kann Dann gehen wir in der letzten Not, in eine Unterwerfungsreaktion.
00:24:52: Das heißt wir passen uns an!
00:24:54: Wir versuchen zu gefallen und wir versuchen alles zu tun damit der andere uns nicht
00:24:59: verlässt.".
00:25:01: Ich habe vorher gesagt diese Überlebensreaktionen, die finden tief in unserem Nervensystem statt da reicht es nicht einfach zu wissen Es ist ja gar nicht gefährlich.
00:25:09: ich überlebe diese Trennung schon denn so fühlt sich in unserem Körper nicht an wenn da alte Angstzustände getriggert werden Und deshalb gilt es ihr auch über den Körper Wege zu finden, wie wir uns da regulieren.
00:25:25: Wie wir uns wieder fangen und halt geben können!
00:25:30: Dann haben wir die Möglichkeit mit all unserer gesammelten Lebenserfahrung zu merken dass wir heute mit dieser Situation auch anders umgehen können.
00:25:41: Ich kann mich halten ich kann mir wieder diesen Boden schaffen und dann kann ich daran arbeiten diese Verlustungs- oder diese alten Muster immer mehr ablösen kann durch ein sicheres und geerdetes Verhalten, durch ein sicheres Handeln.
00:25:58: Wir lernen also einerseits uns in diesen Alarmzuständen zu regulieren – das ist ein Teil des Heilweges zu merken!
00:26:05: Ich spüre diese Angst, ich spüre dieses Panik aber jetzt habe ich andere Wege damit umzugehen.
00:26:11: Und wir können uns dann diesen früh entstandenen Glaubensätzen der ganzen Glaubensysteme widmen die in dieser Angst auch noch gebunden sind, nämlich beispielsweise das Gefühl Beziehungen sind nicht sicher.
00:26:23: Ich muss ganz viel geben damit der andere bleibt!
00:26:26: Ich bin verloren wenn jemand geht oder ich bin es nicht wehr dass man mich bedingungslos liebt.
00:26:33: Diesen Themen kannst du dich jetzt zuwenden und das hört sich erst mal nach einer neuerlichen Zumutung an.
00:26:40: also du gehst schon durch den Schmerz der Trennung und jetzt solltest du auch noch an diesen schmerzhaften Themen arbeiten.
00:26:46: Das ist aber nicht ein Weg ins noch tiefere Tief, sondern hier ergibt Minus und Minus tatsächlich Plus.
00:26:54: Ich mache eine Schmerz auf der Erfahrung, aber ich lerne gleichzeitig mit dem was diese Erfahrung so bedrohlich macht umzugehen.
00:27:03: Das zu können, hier zu spüren – ich bin dem nicht länger ausgeliefert das ist eine so unglaublich stärkende Erfahrung die Frauen machen.
00:27:11: Das erlebe ich ihm wieder!
00:27:15: Vorlesen, wie das meine Kundin Melanie geschildert hat.
00:27:19: Sie schreibt, ich wurde in der Beziehung oft abgelehnt und mein Selbstwert war down.
00:27:24: Mein Partner hat mich dann auch verlassen und ich wusste nicht mehr wer ich bin Und was sich kann und habe mich selbst total verloren.
00:27:32: Ich wusste nichts mehr weiter und habe im Internet nach Hilfe gesucht und bin dann auf das Coaching für Susanne gestoßen.
00:27:37: Ich habe nun endlich wieder zu mir selbst gefunden.
00:28:08: Sie hat ihre Beziehung verloren, dadurch auch ihr Zuhause.
00:28:12: Es gab auch noch Umbrüche in der Familie und sie hat gesagt ich habe es eigentlich nur noch.
00:28:16: meinen Job.
00:28:17: den hatte sie schon sehr lange Und am Ende dieses Prozesses hat sich gemerkt Den möchte ich auch noch loslassen.
00:28:23: Ich traue mir jetzt zu diesen Weg wirklich zu gehen und es ist Zeit den Los zu lassen!
00:28:29: Ich bin schon viel zu lange in diesem Job und ich möchte eigentlich noch viel mehr sein und viel freier vielmehr sein.
00:28:38: Sie hat einen neuen Ort, einen Neustart gemacht.
00:28:41: Weil sie es gefühlt hat und weil plötzlich dieser Aufbruch da war und weil sie gelernt hat sich in dieser Verlustangst zu halten!
00:28:49: Ich bin endlich ich mit all meinen Zeiten das bringt es auf den Punkt und ist wunderschön ausgedrückt also zu spüren dass du selbst vollkommen bist und dass du dir vertrauen kannst und was alles auf diesem Boden dann möglich wird.
00:29:04: Wir werden also auf diesen Weg wie für unsere Anstrengungen sehr reich belohnt.
00:29:08: Ich habe diese Erfahrung auch selbst gemacht.
00:29:10: Wie es sich anfühlt, wenn man dann wirklich das Vertrauen spürt – ich kann das ja!
00:29:15: Ich muss gar nicht mehr so viel Angst haben vor dem Leben.
00:29:19: Ich spüre vielleicht diese Angst manchmal….
00:29:23: ich spüre dass sie sich meldet aber ich kenne sie jetzt, ich kann sie halten und ich kann mich da raus begleiten.
00:29:34: Versucht im ersten Teil zu zeigen, was Trennung heißt und wie schmerzhaft Trennung auf jeden Fall ist wenn wir eine Beziehung verlieren, auf die wir uns ernsthaft eingelassen haben.
00:29:46: Im zweiten Teil habe ich über Verlustangst im engeren Sinn gesprochen – im Fall sehr grob natürlich!
00:29:52: Was da passiert?
00:29:53: Weil wir ambivalent unsicher gebunden sind, ängstlich gebunden.
00:30:04: Geht es darum, dich selbst für sorglich durch den Schmerz zu begleiten?
00:30:10: Vielleicht zu lernen wie du deine Bedürfnisse besser respektierst oder auch wie du jetzt ganz klar Grenzen setzt.
00:30:18: Und wie du diese schmerzhafte Trennungserfahrung gut für dich verarbeiten und gewinnbringend einordnen kannst?
00:30:23: Gewinn bringen in dem Sinn dass du sagst daraus nehme ich etwas mit für mein weiteres Leben?
00:30:30: Oder ist es der Moment, in dem du feststellst, dass wirklich ein sehr altes Bindungsmuster dich sehr unfreumacht und das Angst einflößend ist und das jetzt Zuwendung verdient?
00:30:42: Damit sich hier etwas grundsätzlich langsam beginnen kann zu verändern damit ja eine neue Sicherheit entsteht.
00:30:50: Denn sichere Bindung ist in uns angelegt.
00:30:53: alles in uns strebt nach sicherer Bindung Und es ist nie zu spät darauf zuzugehen.
00:31:00: Unsicher gebunden zu sein ist kein Urteil für das Leben, es ist kein Lebenslänglich.
00:31:07: Es heißt aber, es braucht deine liebevolle und zugewandte Begleitung um da immer mehr auch Sicherheit herzustellen.
00:31:14: Aber das ist möglich!
00:31:16: Das ist auch neurowissenschaftlicher Forst – das ist die gute Nachricht.
00:31:23: Was sich jetzt immer zeigt und du feststellst von diesem Punkt aus kannst du weitergehen.
00:31:28: Es ist wertvoll zu sehen, wo wir gerade sind.
00:31:32: Um von dort auch festzuschauen welche Schritte jetzt wichtig sind.
00:31:36: und deshalb meine große Bitte und Einladung an dich mach aus dieser Trennungszeit wirklich eine Ich-Zeit!
00:31:43: So hart es ist der Partner steht nicht mehr so zur Verfügung wie er vormals zur Verfügung stand.
00:31:49: das heißt es darf und soll und muss und kann jetzt wirklich um dich gehen.
00:31:55: Dazu kann ich dich nur ermutigen.
00:31:57: Ich wünsche dir sehr, dass du eines Tages sagen kannst – es war nicht leicht!
00:32:00: Vielleicht wirst du immer sagen das war auch falsch und ich hätte diese Beziehung nicht aufgeben wollen?
00:32:06: Aber ich möchte und wünsche Dir, dass Du sagen kannst, ich habe mich darauf eingelassen was es jetzt braucht um weiterzugehen und es hat sich für mein Leben auch gelohnt.
00:32:17: Mir hat gerade jüngst also diesen Mai eine Kundin geschrieben.
00:32:22: Ich habe inzwischen das Gefühl, dass die Beziehung mit ihm einfach sein sollte damit ich meine tieferen Themen endlich anfasse anschaue und anfange zu heilen bzw.
00:32:33: daran zu arbeiten.
00:32:35: Es geht schon lange nicht mehr um diese Beziehungen.
00:32:38: Vielleicht tat es das sogar nie wer weiß.
00:32:41: Jedenfalls hast du mir sehr viel gezeigt um mich bis hierhin sanft begleitet.
00:32:46: Darüber bin ich mehr als glücklich und sehr dankbar.
00:32:49: Dieses Sanftbegleiten Wichtig, und zwar das Sanft und das Begleiten.
00:32:54: Und es betrifft immer auch uns selbst den Umgang mit uns selbst.
00:33:01: Einerseits sanft zugewandt verständnisvoll und trotzdem begleitend im Sinn von auch anleiten damit du nicht an dem abbleiben musst oder vielleicht schon sehr lange bist Auch wenn du sagst meine Beziehung war gut und sie war wichtig Du hättest die gewünscht Sie wäre weitergegangen.
00:33:19: Selbst dann kann es jetzt wertvoll sein, das zu einer Zeit für dich und für dein Wachstum zu machen.
00:33:27: Ich gebe dir ganz viel dazu mit.
00:33:28: Schau da gerne in die Episodenbeschreibung für alle Ressourcen, die ich dir dafür an die Hand gebe.
00:33:34: Das sind kostenlose Workboxes.
00:33:36: Da ist mein SOS Guide.
00:33:38: Die Dinge, mit denen du aufhören solltest, ich dir sehr genau erkläre wenn du nach der Trennung weiterkommen möchtest.
00:33:45: Das sind auch Kurs- und Workshops, wie du dir wieder Halt geben kannst.
00:33:49: Und da ist meine individuelle Begleitung für dich wenn du merkst ja ich möchte ein verlässliches Gegenüber für dieses Wegstück!
00:33:57: Auch dieser Podcast soll ein solch verlässlicher Begleiter sein und es freut mich dass du heute zugehört hast.
00:34:05: Es freut sich wenn du dich jedes Mal Stück für Stück ein wenig gestärkt oder begleitet fühlst.
00:34:10: Ich wünsche dir von Herzen alles Gute für deine nächsten Schritte.
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