#26 Bin ich zurück auf Feld eins? Wenn du glaubst, nicht voranzukommen
Shownotes
Viele Frauen kennen dieses Gefühl nach einer Trennung: «Ich war doch schon weiter.» Doch plötzlich scheint alles wieder da zu sein. Der ursprüngliche Schmerz. Die Sehnsucht. Die Verzweiflung. Die Leere. Vielleicht ausgelöst durch eine Nachricht, eine Begegnung, ein Lied, eine Jahreszeit oder einfach durch einen besonders schweren Tag.
Dann entsteht schnell das bedrückende Gefühl, wieder ganz am Anfang zu stehen. Wieder auf Feld eins.
In dieser Folge spreche ich darüber, warum genau dieses Erleben so verunsichernd sein kann. Nicht nur, weil der Schmerz zurückkehrt, sondern weil wir daraus oft schliessen, dass wir nicht vorankommen oder vielleicht sogar gescheitert sind. Dabei ist genau das oft nicht wahr.
Ich möchte dir erklären, was es mit diesem Gefühl auf sich hat. Warum wir uns plötzlich zurückgeworfen fühlen können. Warum Verarbeitung nach einer Trennung meist nicht geradlinig verläuft. Und weshalb das nicht bedeutet, dass du wirklich wieder am Anfang stehst, wenn du eigentlich schon mitten auf dem Weg warst.
Gleichzeitig spreche ich aber auch darüber, dass Zeit allein nicht automatisch heilt. Dass es dafür wichtig ist, wirklich loszugehen. Und warum dann alles auf dem Weg zum Verarbeitungsprozess dazugehören darf, ja sogar wertvoll sein kann.
Dabei geht es unter anderem darum:
- Wie unser Nervensystem anders verarbeitet als unser Kopf
- Weshalb Trigger und Schmerz-Wellen Teil des Verarbeitungsprozesses sein können
- Warum dasselbe Gefühl nicht bedeuten muss, dass du am selben Ort bist
- Weshalb erste lichte Momente nach der Trennung so wichtig sind
- Warum es wichtig ist, für dich loszugehen, statt abzuwarten. Und wann Unterstützung dabei wichtig ist.
Zudem möchte ich dir ein Werkzeug an die Hand geben, wie du die Dinge erkennen kannst, mit denen du jetzt unbedingt aufhören solltest, um nicht im Trennungsschmerz steckenzubleiben.
Eine Folge für dich, wenn du dich gerade entmutigt fühlst, weil die Trennung wieder besonders schmerzt. Oder wenn du schon länger das Gefühl hast, nicht weiterzukommen und verstehen möchtest, worauf es jetzt wirklich ankommt.
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Transkript anzeigen
00:00:01: Bin ich zurück auf Feld eins.
00:00:05: Das schreiben mir immer wieder Frauen, Frauen die ich noch nicht kenne und die seit längerer Zeit versuchen über eine Trennung hinwegzukommen und manchmal auch Frauen die bereits eine Begleitung angefangen haben.
00:00:21: Und jetzt dieses Gefühl ergreift.
00:00:24: bin ich überhaupt weitergekommen?
00:00:28: Dieses Gefühl kann sehr zum Üben sein, weil es uns die Bestätigung zu geben scheint.
00:00:32: Es gibt wirklich keinen Ausweg aus diesem Trennungsschmerz und weil das ein so belastender Gedanke, ein so Belastendes Gefühl ist und weil dieses Gefühl, wie ich dir gern erklären möchte auch zu dem Prozess dazu gehört.
00:00:51: deshalb diese Folge bin ich zurück auf Feld eins.
00:00:59: Herzlich willkommen bei Dein Aufbruch aus der Trennung, dem Selbstwertpodcast für Frauen und ihren Neuernfang.
00:01:08: Ich bin Susanne Sträsle ich bin Coaching für Frauen nach der Trenchung und ich freue mich sehr dass du heute dabei bist.
00:01:18: Dieses erdrückende Gefühl nicht weiterzukommen dieses Gefühl was immer ich auch versuche in mir drin und um mich herum irgendwo lande ich wieder an diesem Punkt.
00:01:30: Darüber möchte ich heute sprechen.
00:01:34: Denn es kommt vor, dass Frauen das schreiben, die noch nie mit mir in Kontakt waren, die aber schon ganz viel in sich versucht haben oder Frauen, die sagen, ich kann gar nichts versuchen!
00:01:45: Ich komme nicht vom Fleck, ich komme gar nicht los von hier wo ich bin in diesem Schmerz.
00:01:50: Manchmal sind es auch Frauen ,die ich bereits begonnen habe zu begleiten, die mir das schreiben, wenn etwas vorgefallen ist oder sie ein besonders lähmendes Wochenende
00:02:00: erleben.".
00:02:01: Diesem Phänomen, diesem Gefühl möchte ich diese Folge widmen.
00:02:05: Und zwar deshalb weil es ein doppelt schwieriges Gefühl ist.
00:02:10: Denn einerseits ist es schwer, diese Schmerzen immer noch und wieder oder erneut heftig spüren zu müssen die mit einer Trennung hergehen.
00:02:22: Auf der anderen Seite ist es doppelt schwer Weil es uns das Gefühl gibt wir sind machtlos.
00:02:28: Wir haben vielleicht das Gefühl, viel zu versuchen und auszuprobieren.
00:02:32: Und es funktioniert nicht!
00:02:34: Das kann zum Irben sein.
00:02:35: Es kann uns den Glauben und das Vertrauen in unsere Handlungsfähigkeit nehmen.
00:02:41: Und das ist das was wir am allerwenigsten gebrauchen können auf dem Weg durch und aus der Trennung.
00:02:48: Deshalb diese Folge.
00:02:50: wenn du meine Stimme nicht ganz wiederer kennst dann ist das weil ich etwas heiser bin.
00:02:55: Du wirst aber hoffentlich trotzdem merken und feststellen können, dass ich persönliches bin die dich heute durch dieses Thema führen möchte.
00:03:05: Ich möchte dir ans Herz legen gerade bei dieser Folge auf jeden Fall bis zum Ende dabei zu bleiben Also sowohl wenn du bereits in der Verarbeitung bist, aber insbesondere auch wenn du das Gefühl hast irgendwie kommst du nicht weg von diesem Feld eins oder du versuchst schon für dich ganz viel und hast das Gefühl nicht wirklich weiterzukommen.
00:03:25: Denn dann habe ich etwas ganz Besonderes für dich am Schluss.
00:03:28: es ist ein Geschenk Es ist ein neues kostenloses Workbook, multimediales Workbook dass sich für dich bereit habe und dass ich dir dann gern Am Ende der Folge noch ins Herz legen möchte.
00:03:40: Also bleib bitte unbedingt dabei, denn da fährst du was auf jeden Fall für dich tun kannst und worauf du jetzt besonders achten kannst.
00:03:48: wenn du dieses Gefühl hast ich bleibe da auffällt einzudrich keremer wieder auffält eins zurück aber der reihe nach.
00:03:58: zuerst spreche ich über frauen die dieses gefühl haben schon mitten auf dem weg zu sein und doch weder auf diesem berühmberüchtigen fällt eins zu landen.
00:04:11: Manchmal bekomme ich solche Nachrichten, so hat Silvia mir geschrieben – Ich verstehe meine Gedanken gerade nicht!
00:04:19: Ich war doch schon soweit.
00:04:22: und Sonja schrieb mir – Ich habe das Gefühl, ich steh wieder auf Feld Null, ich bin innerlich so hin- und hergerissen.
00:04:29: Das ist echt schwierig, macht Angst und lehmt Und das Herz blutet.
00:04:34: Und dann war da Simone, die schrieb jetzt bin ich ihr auf der Straße begegnet.
00:04:40: Die waren mit einer Frau zusammen und ich war wie vom Donner gerührt und es hat sich angefühlt das wäre überhaupt keine Zeit vergangen.
00:04:51: auch Conny schrieb mir dass eine Nachricht ihrer Frau jetzt alles wieder ausgelöst hat und sie sich wie zurückgeworfen fühlt und wieder so hilflos wie zum Zeitpunkt der Trennung.
00:05:01: Nicht anders ging es Maike, die sagte ich habe bloß ein Auto gesehen.
00:05:06: Ich wollte eigentlich auf eine Fahrradtour gehen und das hat mich so erschüttert und durchgeschüttelt dass der ganze Tag verloren war.
00:05:16: Das sind sehr schwierige Erfahrungen und sie scheinen alle etwas Ähnliches zu haben und doch sind sie teilweise unterschiedlich.
00:05:25: und ich möchte heute darauf eingehen Weil ich hoffe, dass es dir hilft besser zu verstehen was da mit dir passiert.
00:05:32: Wie ist passiert?
00:05:33: Warum ist passiert und warum es dir so Angst einflößendes sein kann diese Angst nicht machen muss.
00:05:42: Nun ist es so das wir anderen Menschen uns selbst nicht gut sagen können hab keine Angst Ich verstehe die Angst.
00:05:50: Mir geht es darum dass du über das Verstehen vielleicht beim nächsten Mal wo du das so empindest dir sagen kannst aha Jetzt bin ich also wieder mal da, dich da verstehen und da dich auch wieder raus begleiten kannst.
00:06:06: Man könnte ja denken es kann mir als Coach nicht Schlimmeres passieren dass das eine Kunde mir schreibt meine Güte jetzt haben wir gearbeitet und jetzt merke ich oder fühle ich oder spüre ich gerade jetzt bin ich wieder wie zurückgeworfen und auf Feld eins.
00:06:22: Vielleicht hilft dir diese Folge auch zu verstehen, weil warum ich da sehr mitfühle aber nicht erschrecke wenn ich das lese.
00:06:29: Dass ich nicht denke die Frau schafft es nicht oder ich schaffe das nicht diese Frau zu begleiten.
00:06:35: Manchmal ist sogar das Gegenteil der Fall und auch das möchte ich dir gerne erklären.
00:06:40: Das eine ist dass wir, wenn wir viel an uns arbeiten oder auch schon Tief mit dem anderen, aber dann auch vor allem mit uns auseinandergesetzt haben und mit unserer Beziehung.
00:06:53: Dass wir da einen Gespür dafür bekommen was der Weg ist warum er sich in diese Richtung entwickelt hat vielleicht auch uns schon im Herzen gut begleiten können wenn schwierige Gefühle aufkommen Und dann geschieht etwas Wir begegnen diesem Menschen beispielsweise oder wir erhalten eine Nachricht Oder es ist manchmal auch nur ein Lied das wir hören Ein Geschmack auf der Zunge einer Erinnerung.
00:07:18: Menschen, die sagen ich war so oft Radfahren mit meinen Paaren und jetzt auf dieser Radtour habe mich das alles wieder geparkter griffen und wie zu Boden geschmettert.
00:07:28: Und dann sind wir Frauen da ging es mir nicht anders oft sehr erstaunt dass das einfach so passieren kann dass wir wieder am alten Ort sind wenn solche Trigger aus der Umgebung, aus dem was gerade passiert oder gar einer echten Begegnung uns begegnen.
00:07:47: Da gilt es zu verstehen wie wir Menschen überhaupt funktionieren?
00:07:51: Hier geht's tief in unser Nervensystem hinein und auch in unsere Gewohnheit zählen also dort wo Dinge abgespeichert sind die uns so tiefst vertraut sind und sie können sehr sehr lange auch jederzeit wiedererweckt werden.
00:08:09: ich weiß nicht vielleicht hast du das Buch auf der Suche nach der verlorenen Zeit von Marcel Brust nie gelesen, das ist ja ein ganz schön dicker Welter.
00:08:18: Aber du kennst vielleicht diese Anfangsszene oder dieses Szene die dann die ganze Geschichte auslöst wo ein Mann einen Gebäck ist, dass er auch seiner Kindheit kennt und da haus dann so viele Erinnerungen und Geschichten entstehen die plötzlich wieder auftachen und sehr präsent sind.
00:08:35: Und genau so funktionieren wir in unserem Innern dass ein gewisser Kontext und sindliche Erlebnisse all das, was war wieder hervorrufen können.
00:08:46: Und das passiert natürlich auch wenn wir in Berührung kommen mit etwas sehr Vertrautem.
00:08:51: Noch viel Intensiver ist es, wenn wir den Menschen persönlich begegnen.
00:08:56: Wenn Frauen mir sagen jetzt bin ich doch schon ein Jahr getrennt und ich habe viele Arbeit gemacht und manchmal ist es noch Schmerz Auch schon etwas einfacher, aber jetzt hatte ich diese kurze Begegnung oder auch eben nur das Auto gesehen.
00:09:09: Oder ein ähnliches Auto gesehen und bing ist alles wieder da als wäre ich keinen Schritt weiter gekommen.
00:09:16: Dann sage ich manchmal Frauen weißt du was?
00:09:19: Ich bin jetzt sieben acht Jahre schon getrennt.
00:09:22: Ich bin versöhnt innerlich mit dem was passiert ist.
00:09:25: die bin sogar dankbar.
00:09:27: Obwohl ich das damals eine ganz schlimme und unnötige Trennung fand, finde ich es heute wertvoll dass diese Herausforderung in mein Leben gekommen ist um ein Leben eine andere Wendung genommen hat.
00:09:37: Und dennoch... Ich glaube und bin überzeugt weil ich meinen Ex-Partner nur sehr selten sehe würde ich ihn jetzt auf der Straße begegnen.
00:09:48: du könntest in meinem Körper messen, in meinem Puls, in meinen Hirnströmen vielleicht immer eine Hormonausschüttung.
00:09:56: Ich glaube mein ganzes System, mein Nervensystem alles in mir würde darauf noch immer auch körperlich nicht nur seelisch das natürlich auch aber reagieren.
00:10:08: und deshalb ja wenn du noch mitten in der Vorarbeitung bist und es kommt zu einer solchen Begegnung dann wird dich die höchsterscheinlich nicht kalt lassen!
00:10:18: Das gilt nicht nur in der Begegnung.
00:10:21: Ganz grundsätzlich können wir sagen, unser Nervensystem braucht viel mehr Zeit als unser Kopf der vielleicht ganz viel rationell einordnen kann.
00:10:31: Unser Nervenystem sucht vor allem nach Sicherheit.
00:10:35: deshalb wird dieser Teil von uns vielleicht noch lange Alarm schlagen oder auch immer wieder sagen ich fühle mich nicht mehr sicher Hilfe bist du auch wirklich sicher?
00:10:44: Ich gehe jetzt hier nicht darauf ein, dass da natürlich auch alte Verunsicherung mitspielen.
00:10:48: Alte Muster, alte Erfahrungen die getriggert werden von Unsicherheit und Unverbundenheit.
00:10:54: dazu dann auf jeden Fall einmal eine spätere oder mehrere spätre Folgen.
00:10:59: Was ich dir sagen möchte, dieses Gefühl von Ich bin auf Feld Eins und eigentlich möchte alles in mir zurück bedeutet.
00:11:06: Das Teilen die ein unterschiedliches Tempo haben und das Anteil in Dir auch immer wieder verunsichert werden können.
00:11:14: Mir ist aber wichtig da darauf hinzuweisen dass dieses Gefühl Ich Bin Wieder Auf Feld Eins Wenn Du das Gefühl hast du bist eigentlich schon in einer Verarbeitung in einem Prozess gewesen Dass das ein trügerisches Gefühl ist, dass das nicht stimmt.
00:11:33: Es gibt ja dieses griechische Sprichwort, dass man nicht zweimal in den selben Fluss steigen kann.
00:11:40: Will sagen der Fluss ist bereits ein anderer wenn du wieder hineinsteigst denn es ist anderes Wasser, das jetzt dich umfließt und das jetzt von der Quelle bis zur Mündung strömt.
00:11:52: Und genauso ist es auch mit dir.
00:11:56: Auch wenn du nochmal in diesen tiefen Eintauch, noch mal in diesem Fluss der Trauer eintausst, weil da etwas verarbeitet wird.
00:12:05: Dann ist das nicht dasselbe auch wenn es sich anfühlt als wirst du an der genau selben Stelle, der genauselben Situation.
00:12:13: Verarbeitung geschieht in Wellen und Verarbeitungen heißt nicht am Anfang tut's weh und dann tut's immer weniger weh ein kleines Rindsal oder es ist wie einen Tonvolumen, das wir langsam leiser stellen und dann ist es so ein fade out.
00:12:28: Und am Schluss ist es weg.
00:12:31: Verarbeitung mit Menschen – Wir sind ganz anders gestrickt!
00:12:35: Wir sind Anfangs sehr tief im Schmerz und dann gibt es Momente wo wir vielleicht noch gar nicht zu lange nach der Trennung auch schon einmal spüren, oh es kann selbst nach diesem schmerzhaften Einschnitt, nach dieser unglaublich erschütternden Erfahrung Auch Momente geben, wo ich wieder bei mir bin oder Momente, wo mich mit Menschen verbinden kann und nicht in Gedanken an jedem Augenblick beim Partner bin.
00:12:59: Oder beim Schmerz bei diesem schmerzhaften Einschnitt.
00:13:03: Und gleichzeitig erleben wir das der Schmerze zurückkommt.
00:13:06: Nun kann es einerseits sehr verunsichern weil wir denken oh ist es trügerisch wenn ich glaube ich bin weiter denn ich bin es nicht.
00:13:15: Dieses erste Leben von Glück oder Leichtigkeit, wenn das nur für einen Moment ist.
00:13:20: Oder einfach Verbundenheit mit anderen Menschen, also vielleicht einem befreiten Lachen ganz wunderbar sein.
00:13:27: und ich weiß noch wie es auch mir damit ging als ich plötzlich wieder etwas Leichtigkeit in meinem Herzen fühlte und ich habe da mit einer guten Freundin gesprochen und so gesagt Es ist so erleichternd.
00:13:40: jetzt hab' ich wieder das Gefühl am Leben zu sein.
00:13:43: Ich hoffe, ich muss nie mehr in dieses tiefe-tiefe schwarze Trauerloch.
00:13:48: Meinst du da muss ich noch mal hin oder denkst dich hab das jetzt überlebt?
00:13:53: Und sie hat mich angeschaut und es war mit einem liebevollen Lächeln und so gesagt ja ich befürchte du musst dann nochmal zurück in dieses Loch.
00:14:01: und ich dachte oh nein bitte nicht!
00:14:04: Und sie hatte natürlich recht.
00:14:06: Es ist nicht so, dass wir einmal die Erfahrung machen.
00:14:08: Es geht aufwärts oder wir haben einen leichten Licht im Moment und jetzt können wir einfach da bleiben.
00:14:15: Sondern ja es wird wieder Momente geben wo es uns ganz ganz schwer fällt und wo die ganze Trauer wie eine Welle über uns schwappt.
00:14:24: Nun kann das einerseits natürlich Sorge- und Angst bereiten also dieses Gefühl jetzt habe ich gemeint dich sei weiter Die Trauer ist immer noch da, der Schmerz kommt zurück.
00:14:38: Es war keine dauerhafte Entlastung die ich erlebt habe.
00:14:42: Ich möchte aber dafür plädieren das genau umgekehrt zu betrachten.
00:14:48: Ja, da kommt wieder Schmerzen Da kommt diese Trauer und diese Verarbeitung in Wellen, die so typisch ist für eine Krise Dass es immer wieder auch uns ganz ergreifen kann.
00:15:01: Und doch ist diese Erfahrung So, so wertvoll dass wir bereits einen Moment der Verbundenheit oder des im Hier und Jetzt sein haben erleben können.
00:15:12: Dieses Wissen das geht selbst nach diesem Schicksalsschlag gibt es diese leichteren Momente Diese kleinen Lichtblicke Ich nenne sie manchmal Zukunftsboten Es sind Anzeichen dafür, was möglich ist.
00:15:26: Dass das alles irgendwo noch in uns ist – die Fähigkeit im Jetz zu sein und mit Menschen verbinden.
00:15:34: Die Fähigkeiten uns sehr lebendig zu fühlen.
00:15:38: Diese Momente wiederzukennen auch wenn sie noch so klein sind.
00:15:42: Deshalb musste sich vielleicht suchen mit der Lupe in diesem Meer aus Schmerz.
00:15:48: Tropfen, die weniger schwer sind.
00:15:50: Die vielleicht leichter sind diese kleinen Luftblasen, die aufsteigen im Wasser.
00:15:56: Vielleicht wieder zerplatzen aber immer wieder auch aufsteigend und wo etwas möglich ist was du nicht mehr für möglich gehalten hast nach einem Schmerz der so zereißend war dass du dachtest, dein ganzes Leben ist nur noch schmerz.
00:16:11: das wissen darum ist sehr wertvoll.
00:16:14: Das Wissen, dass das wieder möglich ist.
00:16:15: Dass wir das schaffen können aus unserem Innern.
00:16:18: Erschaffen können, zulassen können... ...das ist auch eine Art profiante Hoffnung in diesen schweren und tieferen Stunden.
00:16:29: Nun empfinden wir sie in diesen tieferen schmerzhafteren Stunden als fast unerreichbar und manchmal wie eine Illusion, als hätte es das gar nicht richtig gegeben.
00:16:39: Das ist mir völlig klar!
00:16:41: Und trotzdem gilt es dieses Wissen zu hüten.
00:16:44: Ebenso gilt es das Wissen zu hüten und zumindest im Kopf präsent zu halten, dass wir nicht zweimal in denselben Fluss steigen.
00:16:54: Wenn du bereits begonnen hast dich mit dir auseinanderzusetzen, sich mit deinem Schmerz auseinandersetzen wie das in den Prozessen auf denen ich Frauen begleite der Fall ist dann bist du nicht wieder am selben Ort.
00:17:08: die Gefühle erinnern daran Denn wir sind nach wie vor zu dieser tiefen Trauer, fake.
00:17:14: Wir sind nach wofür Fake und in der Lage zu wissen und zu spüren was wir verloren haben.
00:17:21: Und gleichzeitig wirst du vielleicht feststellen dass es anders ist die zum Schmerz zu sein wenn Du schon wieder ernst das es auch andere Zeiten gibt.
00:17:30: Vielleicht ist da ein Funken von Vertrauen in dich Dass diese Tal der Tränen nicht ewig sein wird.
00:17:37: Vielleicht wirst Du auch die Erfahrung machen etwas weniger tief ist oder wenn es eben so tief ist, dass du weniger lange dort fahren und wandern musst.
00:17:48: Vielleicht hast du auch etwas mehr Wegzehrung dabei um da in diesem Bild zu bleiben?
00:17:54: Oder das die Ausrüstung und die Mittel- und Wege, um wirklich weiterzugehen?
00:17:59: Um nicht ganz zur starren Umschritte zu tun!
00:18:03: Das ist oft ein ganz wichtiger Unterschied diese Erfahrung oder das Wissen darum, wie wir in solchen schwierigen Zeiten auch mit uns umgehen können.
00:18:13: Also dass wir als Voraussetzung dafür auch bereits ein Bewusstsein dafür entwickeln.
00:18:18: Wir sind nicht nur dieser Schmerz sondern wir können uns auch sehen in diesem Schmerzen also den Selbster auf sich blickt und sieht ah jetzt ist sie wieder sehr verzweifelt.
00:18:29: Was braucht sie jetzt?
00:18:31: Ich spreche jetzt extra in der dritten Form, weil wir das tatsächlich auch tun und lernen können uns zu sehen und selbst wenn wir im Schmerz sind noch ein Teil von uns begreift unser Selbst noch sieht was wir brauchen und wie wir uns vielleicht jetzt gutes Ton oder uns begleiten können.
00:18:52: Manchmal kommt es mir sogar so vor, als würde unser Inneres uns testen.
00:18:56: Also würde unser inneres sagen jetzt gehe ich wieder in diese Verzweiflung und ich möchte sehen ob du mich halten kannst und mit Du meine ich jetzt nicht jemand anders sondern wir uns selbst.
00:19:08: Es ist also so, als würde da langsam durch die Arbeit, die du an dir machst ein Boden entstehen und dieser Boden wird immer wieder getestet.
00:19:17: Bin ich wirklich nicht verloren?
00:19:18: Auch wenn es sich anfühlt das wäre ich ganz und gar verloren!
00:19:22: Und hier sind wir bei einem ganz wichtigen Teil auch meiner Arbeit mit Frauennachtertennung zu lernen diesen Raum zu halten dann wenn es besonders schwer wird Frauen, die mit einem Verzweifel schreiben, haben ja genau wiederum das Gefühl, dass sie das nicht können.
00:19:38: Sie sagen jetzt bin ich verloren und da bin ich wenn ich eine Frau begleite auch natürlich da und genau in diesen Momenten wo das Vertrauen in sich selbst noch nicht so stark ist auch das gegenüber zu sein, dass Sicherheit geben kann, dass auch Dinge an die Hand geben kann wie du dich da auffangen kannst, wie du lernen kannst dich da immer besser zu halten und aufzufangen dir zu helfen, zu verstehen was da gerade in dir passiert und immer mehr auch eine Handhabe zu haben.
00:20:08: Denn mit dem Verstehen allein ist es noch nicht getan sondern es gilt auch das wirklich tun zu können.
00:20:14: Es gilt auch die eigenen Muster gerade in solchen Momenten noch besser zu erkennen und da an diesen Bindungsmustern im ganz spezifischen Fall arbeiten zu können mit unserem Nervensystem arbeiten zu können, dass jetzt der Alarm schlägt uns dahin zurückzuführen wo wir uns wieder sicher fühlen können und wo wieder ein Weitergehen möglich ist.
00:20:39: Dafür ist Begleitung in der Phase wo du wirklich losgehst für dich und sagst Jetzt möchte ich trotz und angesichts dieser Trauer wieder leben lernen und ihn mich vertrauen lernen.
00:20:50: das bis Begleitung hier so wertvoll Weil wir uns dieses Gefühl von ich bin auch in schwierigen Momenten sicher und kann wieder im Bewegung kommen, weil wir uns das Gefühl am Anfang noch sehr schlecht geben können manchmal.
00:21:09: Weil wir da ein Gegenüber brauchen das zu verstehen geben kann du bist nicht auf Feld eins.
00:21:15: vor allem braucht es oft ein Gegen über um überhaupt loszugehen.
00:21:21: Ich habe jetzt viel von Frauen gesprochen, die bereits in Begleitung sind und wieder ein Erlebnis haben das sie wie Gefühl zurück wirft.
00:21:28: Obwohl ich glaube wie du vielleicht jetzt aus diesem Podcast verstehst dass diese Erfahrungen uns sogar vorwärts bringen auch wenn es sich anfangs nicht so anfühlt.
00:21:39: Es gibt neben diesen Frauen die ich also begleite Auch die Frauen die mir schreiben, die ich noch nicht kenne Und die schreiben einem Jahre, anderthalb Jahren einen halben Jahr je nachdem.
00:21:52: In diesem Tief und habe das Gefühl ich kann mich überhaupt nicht bewegen dass dieser Schmerz ist diese Verbitterung vielleicht auch diese Enttäuschung Wut Diese Fassungslosigkeit und Ich Kann in Diesem Jetzt Und Hier Nicht Ankommen.
00:22:07: Das Ist Nicht Ganz Dasselbe.
00:22:11: Dann tut uns mehr Zeit Nicht Gut Weil wir mit mehr Zeit Erfahrung machen, es vergeht mehr Zeit und trotzdem passiert nichts.
00:22:19: Also ich werde gewissermaßen auch ein anderer Mensch nämlich einer der schon lange mit Trauer- und Schmerz lebt und die Erfahrung gemacht hat das ändert sich nicht Und dass tut uns nicht gut.
00:22:29: Hürde dazu unbedingt gerne meine Folge zwanzig an heilte zeitwunden um da besser zu verstehen warum du in dem ordentlich verharren solltest.
00:22:39: Wenn wir also Frauen schreiben, sie sind schon lange in diesem Schmerz und irgendwie gefühlt immer tief in diesem schmerz drin ohne irgendwie weiterzukommen.
00:22:49: Dann finde ich wichtig dass sich Frauen wirklich auf den Weg machen was dann auf diesen weg passiert das darf alles zu diesem weg gehören.
00:22:58: Und hier gibt es da bin ich felsenfest überzeugt kein fällt eins.
00:23:02: Es gibt die Reaktivierung alter Gefühle oder auch alter Trigger alter Muster alter Themen Ja, aber du bist deshalb nicht auch Feld eins.
00:23:12: In einem Verarbeitungsprozess auf dem Weg durch den Schmerz und aus dem Schmerzen sind das sogar wichtige Wegweiser!
00:23:23: Und ich bin froh, dass Frauen die fühlen.
00:23:26: Das sind Wegweise und Hinweise darauf, dass es hier noch etwas zu verstehen gibt, was wir hier unbedingt noch genau hinschauen sollten... Es ist also nicht schlecht, dass diese Dinge passieren.
00:23:37: Auch wenn ich dir das keineswegs wünsche, dass du solche Schmerzen wieder durchleiten musst!
00:23:43: Aber es ist wichtig, wenn diese Gefühle da sind, dass sie sich auch zeigen dürfen.
00:23:49: Es gibt ja auch Menschen die weil eine solche Situation völlig überfordern ist, diese Gefühl auch wie Abspalten und gar nichts zulassen können.
00:23:59: Dass sie verdrängt werden unter Beispiel so als ihr einem großen Funktionieren oder unter ganz viel Ablenkung.
00:24:06: Das ist nicht förderlich!
00:24:08: Mir geht es nicht darum, dass wir uns in jedes Gefühl reinsteigern und ganz tief so tief wie möglich reingeben müssen.
00:24:17: Gefühle sind gewissermaßen auch ein Fluss.
00:24:18: die dürfen durch uns durchfließen aber wir können da keine Staumhauern bauen Wir können die auch nicht dauerhaft umlenken von uns weg sondern die gehören zu uns und sie sind wichtige Booten, und sie geben wichtige Hinweise wo es sich lohnt hinzuschauen.
00:24:37: Einerseits wiege ich mir meinen Gefühlen so um dass Sie durch mich gut hindurch fließen können andererseits auch darauf.
00:24:44: was gibt es hier noch tieferes zu verstehen?
00:24:47: Wir können also nicht zweimal in den gleichen Fluss steigen aber wir können in diesem Fluss bet immer noch Dinge entdecken die es sich lohnend zu bergen und dann zuschauen was heißen will zu verarbeiten und einen guten Umgang damit zu finden.
00:25:02: Dass wir nicht zweimal in den gleichen Fluss steigen können, dass wir im Zuge einer solchen Verarbeitung also nicht einfach dieselben Menschen bleiben auch wenn sich manche Gefühle dann wieder sehr ähnlich anfühlen können – in gewissen Zeiten hat noch einen anderen Vorteil oder eine andere wichtige Erkenntnis die darin steckt.
00:25:21: Zu mir kommen beispielsweise Frauen die sagen jetzt wenn sie mit mir zur Arbeit gehen schon im Sommer Ich fürchte mich jetzt schon vor der Zeit meiner Herbstferien, in denen wir nämlich immer im Tirol waren beispielsweise und wandern waren.
00:25:38: Wie wird das sein wenn ich nicht mehr dort hingehen kann und immer daran denken muss?
00:25:43: Oder Frauen die sogar schon sagen irgendwann kommt Weihnachten es wird ganz ganz schrecklich sein.
00:25:48: das macht mir jetzt schon riesige Angst!
00:25:51: Und auch da hilft es ja bewusst zu machen.
00:25:55: oder sage ich dann auch oft Frauen Du denkst an Weihnachten, aber ein Weihnachten wirst du nicht derselbe Mensch sein der du heute bist.
00:26:05: Du kannst nicht wissen welcher Mensch du sein wirst wenn Weihnachten da ist.
00:26:10: Dieser Gedanke soll erst mal entlasten!
00:26:13: Denn wenn wir Sorgen für die Zukunft haben dann gehen wir automatisch davon aus dass wir genau die Menschen sind die wir jetzt sehen.
00:26:20: in dem Moment wo wir uns Sorgen machen und das kann ich dir versichern wirst du nicht sein.
00:26:28: Und wiederum nicht, weil einfach Zeit Wunden heilt sondern weil du begonnen hast dich mit dir auseinanderzusetzen.
00:26:38: Ich habe es am Anfang angekündigt und komme jetzt gern darauf zurück.
00:26:43: Wenn dich dieses berühmt-berüchtigte Feld eins auch immer wieder beschäftigt wenn Du das Gefühl hast da wie festzustecken dahin zurückzukehren oder es gar nie wirklich verlassen zu haben, dann habe ich heute etwas ganz Besonderes für dich und freue mich das heute mit dir teilen zu können.
00:27:03: Denn es ist ein Geschenk für Dich!
00:27:07: Ich habe ein ganz neues Workbook entwickelt und jetzt publiziert?
00:27:13: Ich habe Darin aus der Erfahrung von unzähligen Coachingstunden aus hunderten Trennungsgeschichten auch meiner eigenen, sieben Dinge herausgearbeitet mit denen wir unbedingt aufhören sollten.
00:27:25: Und das Workbook heisst deshalb auch ganz direkt Sieben Dinge mit denen du nach der Trennung sofort aufhühren solltest und der Untertitel lautet wo sich gerade starke Frauen unbewusst im Weg stehen.
00:27:40: denn bei diesen sieben Dingen handelt es sich tatsächlich um Dinge, die wir tun weil wir uns da aus diesem Schmerz rausholen wollen.
00:27:49: Es sind also Dinge ... Die Frauen tun die sagen ich will ja aktiv werden Ich bemühe mich ja diesen Schmerzen jetzt wirklich hinter mir zu lassen oder ich tue ja alles dafür damit dieser schmerz aufhört.
00:28:05: und es sind genau solche dinge die uns dann im Schmerz festhalten und ich finde es ganz, ganz wichtig dass du die verstehst.
00:28:15: Denn wenn Du die verstehst und wenn Du Dir da erlaubst aus diesem Handeln herauszugehen dann wirst Du ganz viel Energie sparen die jetzt an einen Ort fließt wo Du nicht weiter kommst Und Du gibst Dir neu die Chance wirklich auf den Weg zu kommen weg von diesem gefühlten Feld eins auf dem Du vielleicht manchmal denkst immer bleiben zu müssen.
00:28:41: Ich möchte dich mit meinem Workbook sensibilisieren und dir auch an die Hand geben, was jetzt wichtig ist – zu verändern!
00:28:48: Es ist ein multimediales Workbook, das dir vielleicht gerade dann auch Freude machen wird wenn du diesen Podcast magst.
00:28:56: Denn es gibt zu jedem dieser sieben Dinge nicht nur Erklärungen in Schriftform sondern immer auch ein exklusives Audio-File also so eine Art Mini-Mini-Podcast indem ich dir nochmal erkläre und auf andere Weise näher bringe warum genau das wichtig ist nämlich damit aufzuführen anders für dich zu sorgen.
00:29:19: Hinzu kommt auch zu jedem Punkt noch ein Worksheet, also ein Arbeitsblatt mit Reflexionen und Journaling Fragen wie du dich selbst mit diesem Thema auseinandersetzen kannst, feststellen kannst wo du da stehst und dir da eine neue Perspektive öffnen.
00:29:36: Dieses Workbook ist kostenlos für dich.
00:29:39: geh einfach in die Beschreibung dieser Episode und du findest dort den Link wie du dir das kostenfrei herunterladen und holen kannst.
00:29:49: Ich freue mich sehr, wenn ich dir damit eine Hilfestellung geben kann, weil ich das auf neue Wege bringen kann.
00:29:56: Deshalb schau gern rein!
00:29:58: Gehe auf diesen Link, hole es dir denn es ist für dich gemacht.
00:30:02: Ich danke dir dass du heute zugehört hast, dass du bis jetzt dabei geblieben bist.
00:30:07: Ich hoffe du konntest wiederum neue Inspirationen für dich mitnehmen.
00:30:13: Wie immer möchte ich dir sagen, dieser Podcast freut sich sehr über ein Like auf der Plattform deiner Wahl oder einen Kommentar.
00:30:21: Komm auf mich zu wenn du Unterstützung brauchst und vor allem bleib' du auf deinem Weg.
00:30:26: Hör auf mit den Dingen die dich jetzt nicht weiterbringen!
00:30:30: Lass Dich von diesem Gefühl auf Welt eins zu sein Nicht ins Boxhorn jagen und geh so vertraut mit Dir deine nächsten Schritte.
00:30:40: Danke fürs Zuhören und ich hoffe, wir hören uns auch in der nächsten Folge wieder.
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