#18 Was Worte (nicht) bewirken können nach der Trennung

Shownotes

Nach einer Trennung hält sich oft ein Gedanke, ein Gefühl hartnäckig: Wenn ich nur die richtigen Worte finde, dann wird der andere alles einsehen. Erkennen, wer wir sind, was er mir und uns antut, was er verliert. Wenn ich die richtigen Worte finde, wird vielleicht alles wieder gut.

In dieser Folge spreche ich über die Macht der Worte – und über ihre Grenzen. Über das tiefe menschliche Bedürfnis, den anderen zu erreichen. Und darüber, wann Worte uns nach einer Trennung mehr Energie kosten, als dass sie etwas bewirken. Ich teile persönliche Erfahrungen aus meiner eigenen Trennung und aus der Begleitung von Frauen, die – wie ich damals – innerlich ständig Gespräche führen und den Drang verspüren, immer wieder das Gespräch zu suchen. Aus Verbundenheit und dem Wunsch, Augen zu öffnen oder zu retten.

Diese Folge lädt dazu ein, genauer hinzuschauen: Wann können Worte jemanden noch erreichen – und wann nicht mehr? Warum ist das oft nicht mehr in unserer Hand, auch wenn Worte noch so gut gewählt sind? Und wo finden unsere Worte auch dann einen Ort, an dem sie wirklich ankommen?

Eine Folge über die Macht der Worte, das Gehörtwerden – und darüber, warum es manchmal nicht mehr darum geht, den anderen zu erreichen, sondern sich selbst.

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Kommentare (1)

Conny

Die Episode hat mich nachdenklich gemacht! Ich habe kaum Worte an meine Frau verschwendet, ich habe gemerkt das sie total blockt. Dehalb habe ich viel im Spiegel mit mir gesprochen, da viele Worte einfach ausgesprochen werden mussten, damit sie nicht in meinem Kopf rumgeistern. Ich hab eher das Gefühl, das bei unserer Trennung zuwenig Worte gesprochen worden. Und das ist genauso belastend!

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